
Sie stehen für eine ausgewogene, nachhaltige Ernährung, deren Leitmotiv nicht Verzicht ist. Sie sind von Neugier angetrieben. Berührungsängste mit Food-Tech-Innovationen oder außergewöhnlichen Zutaten oder Lebensmitteln haben sich nicht – ganz im Gegenteil, sie werden von Neugier angetrieben, auch anderes und Neues auszuprobieren. Sie sind die Avantgarde, die unsere Esskultur auf den Prüfstand stellt und vorantreibt. Künftig geht es um eine verantwortungsvolle Esskultur, die auch die Gesundheit des Planeten einschließt. Verantwortung und Vielfalt sind ihre Maximen, mit denen sie zukünftige Entwicklungen in der Gastronomie, Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie voranbringen und die Muster unserer Ernährungsgewohnheiten aufbrechen werden.
Insekten sind nicht nur äußerst ressourceneffiziente Nutztiere, sondern auch sehr nahrhaft. Insekten enthalten hochwertiges Eiweiß, einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe wie beispielsweise Kupfer, Eisen, Magnesium, Mangan, Selen und Zink. Wer das Kochen beziehungsweise das Verarbeiten mit Insekten scheut, kann zu bestehenden Fertigprodukten greifen.
Das Wiener Unternehmen Zirp Insects will die Menschen zum Umdenken bringen und hat für den leichten Einstieg in die Insektenwelt verschieden Fertigspeisen und Backmischungen auf den Markt gebracht: Suppe, Falafel, Risotto, Haferlaibchen, Brotbackmischung sowie Brownies und Pancakes. Dabei wurden die Insekten komplett zu Mehl verarbeitet. Probieren zahlt sich aus! Die Produkte schmecken köstlich und tragen dazu bei die Welt nachhaltiger zu gestalten.
The Protein Brewery, ein innovativer Entwickler von proteinreichen Lebensmittelzutaten, geht den nächsten Schritt, um zu einer nachhaltigeren Welt und einer Lösung für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung beizutragen. An seinem Standort in Breda in den Niederlanden hat The Protein Brewery eine Pilotanlage für pflanzliches Protein errichtet, die mit einer kompletten Industrielinie ausgestattet ist. The Protein Brewery nutzt innovative Fermentationstechnologien, um Nahrungsproteine zu produzieren, die Tiere in der Nahrungskette ersetzen können.
Das Hauptprodukt des Unternehmens ist Fermotein™, eine Lebensmittelzutat mit einem hervorragenden Nährwert. Die Verwendung von sehr wenig Land und Wasser trägt zu einem sehr nachhaltigen Profil bei. Fermotein™ kann aus einer Vielzahl global verfügbarer Nutzpflanzen wie Maniok, Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr und Zuckerrüben hergestellt werden, was zu lokalen, skalierbaren und effizienten Prozessen weltweit führt.
Ob Fleisch und Fisch, Pasta oder Kekse: Mithilfe von Food-Printing lassen sich Lebensmittel schnell, kostengünstig und ressourcenschonend produzieren. Statt traditioneller Herstellungsverfahren kommen dabei innovative 3D-Drucker zum Einsatz. Food-Printing birgt ein immenses Potenzial. Lebensmittel, die in der herkömmlichen Produktion tierische Bestandteile enthalten, lassen sich nun mithilfe des Bio-Printings auf rein pflanzlicher Basis (und somit ohne klimaschädliche Emissionen) herstellen.
Wir leben in einer Welt, die sich schneller bewegt, als wir fühlen können. Künstliche Intelligenz schreibt Texte in Sekunden, Buchungssysteme optimieren ganze Hotels, Self-Check-in ersetzt Rezeptionen. Die Zukunft passiert im Sekundentakt und trotzdem haben viele Menschen das Gefühl, innerlich stehenzubleiben.
Das Paradox unserer Zeit lautet: Technologie beschleunigt uns, aber sie entwickelt uns nicht weiter. Während Maschinen immer intelligenter werden, verlieren wir oft die Fähigkeit, klar zu denken, bewusst zu entscheiden und wirklich präsent zu sein. Wir leben schneller, aber fühlen weniger. Wir wissen mehr, aber verstehen weniger. Und gerade in Branchen wie Gastronomie und Hotellerie, die von Menschlichkeit leben, wird diese Kluft dramatisch sichtbar.
Was passiert, wenn traditionelle Schweizer Käsekunst auf pflanzliche Fermentation trifft? Es entsteht kein Ersatzprodukt, sondern eine neue Kategorie. New Roots bezeichnet sich selbst als „vegane Molkerei“ und produziert in Oberdiessbach handwerklich hergestellte Käsealternativen auf pflanzlicher Basis. Gegründet 2016 in Thun, gehört das Unternehmen zu den Pionieren der europäischen veganen Käsekultur und produziert heute wöchentlich rund 30.000 Käseprodukte. Besonders bemerkenswert: Die Herstellung erfolgt nach traditionellen Reifemethoden mit Fermentation, Reifekulturen und handwerklicher Sorgfalt statt texturierender Zusatzstoff-Architektur. Für Betriebe, die ihr veganes Angebot auf Fine-Dining-Niveau heben möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf folgende Produkte.
Ob gerettetes Qualitätsfleisch über Too Good To Go, pflanzliche Steaks von Planted oder Zero Waste BBQ laut Kotányi Grillstudie: Die Grillsaison 2026 steht für bewussten Genuss, neue Geschmackserlebnisse und smarte Möglichkeiten, beim Grillen Geld zu sparen.
Sie stehen für eine ausgewogene, nachhaltige Ernährung, deren Leitmotiv nicht Verzicht ist. Sie sind von Neugier angetrieben. Berührungsängste mit Food-Tech-Innovationen oder außergewöhnlichen Zutaten oder Lebensmitteln haben sich nicht – ganz im Gegenteil, sie werden von Neugier angetrieben, auch anderes und Neues auszuprobieren. Sie sind die Avantgarde, die unsere Esskultur auf den Prüfstand stellt und vorantreibt. Künftig geht es um eine verantwortungsvolle Esskultur, die auch die Gesundheit des Planeten einschließt. Verantwortung und Vielfalt sind ihre Maximen, mit denen sie zukünftige Entwicklungen in der Gastronomie, Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie voranbringen und die Muster unserer Ernährungsgewohnheiten aufbrechen werden.