Wenn am 16. März 2026 die neue Frankreich-Ausgabe des Guide Michelin vorgestellt wird, richtet sich der Blick der internationalen Gourmetszene erstmals nach Monaco. Das Fürstentum ist Gastgeber der offiziellen Zeremonie – ein Novum in der Geschichte des Restaurantführers. Austragungsort ist das Grimaldi Forum Monaco, organisiert im Rahmen einer gemeinsamen Initiative des Fürstentums Monaco und der Monte-Carlo Société des Bains de Mer, die als exklusiver Partner auftritt.
Die Wahl Monacos ist mehr als symbolisch: Seit 1900 ist das Fürstentum im Guide vertreten, heute weist es – gemessen an seiner Größe – die weltweit höchste Dichte an Michelin-Sternen auf. Maßgeblichen Anteil daran hat die Monte-Carlo Société des Bains de Mer (SBM), die insgesamt mit zehn Sternen ausgezeichnete Restaurants vereint. Sechs ihrer Häuser tragen aktuell Michelin-Sterne und prägen das kulinarische Profil der Destination mit.
An der Spitze steht das Le Louis XV – Alain Ducasse at the Hôtel de Paris Monte-Carlo im legendären Hôtel de Paris Monte-Carlo. Seit Jahren zählt es zu den konstantesten Größen der internationalen Haute Cuisine. Drei Sterne würdigen eine Küche, die das mediterrane Terroir in den Mittelpunkt stellt. Geprägt wurde das Restaurant von Alain Ducasse, seit 2022 verantwortet Emmanuel Pilon die Küchenleitung. Sein Stil ist präzise und produktfokussiert. Produzent:innen aus der Riviera stehen ebenso im Zentrum wie eine Weinkarte von europäischem Rang, betreut von Chef-Sommelière Hélène Tessera. Die Desserts von Sandro Micheli setzen auf Klarheit statt Opulenz.
Zwei Sterne trägt das Blue Bay Marcel Ravin im Monte-Carlo Bay Hotel & Resort. Küchenchef Marcel Ravin verbindet hier seine karibische Herkunft mit mediterranen Zutaten. Gewürze, Kräuter und pflanzliche Elemente spielen eine tragende Rolle, Produkte stammen aus dem hoteleigenen Garten. Die Küche ist saisonal strukturiert und persönlich geprägt. Ergänzt wird das Konzept durch „La Table de Marcel“, einen Bereich für experimentelle Menüformate. Für die Pâtisserie zeichnet Floriane Grand verantwortlich.
Erst im Juli 2024 eröffnet, wurde das L’Abysse Monte-Carlo im Hôtel Hermitage Monte-Carlo bereits acht Monate später mit zwei Sternen ausgezeichnet und wurde zu Monacos erstem japanischen Restaurant in dieser Liga. Hinter dem Konzept stehen Yannick Alléno und Sushi-Meister Naoki Kikuchi. Gemeinsam verbinden sie japanische Sushi-Tradition mit französischer Präzision. Die Omakase-Menüs orientieren sich streng an Saison und Produktqualität.
Ebenfalls im Hôtel Hermitage angesiedelt ist das mit einem Stern ausgezeichnete Pavyllon Monte-Carlo, ebenfalls unter der Leitung von Yannick Alléno. Das Konzept versteht sich als „fine dining without the formality“ – gehobene Küche ohne steife Rituale. Moderne Techniken und eine pflanzenbetonte Ausrichtung prägen die Karte.
Im achten Stock des Hôtel de Paris liegt das ebenfalls einsternegekrönte Le Grill. Mit Blick bis zur italienischen Küste setzt das Restaurant auf mediterrane Klassiker und saisonale Produkte. Executive Chef Dominique Lory interpretiert gemeinsam mit Julien Lasseaux die Riviera-Küche modern und klar strukturiert, begleitet von einer durch Chef-Sommelier Mathias Negro sorgfältig kuratierten Weinauswahl.
Komplettiert wird das Sextett von Elsa im Monte-Carlo Beach. Hier verfolgen Marcel Ravin und Domenico D’Antonio das Konzept eines „marinen Gartens“, das Meeresprodukte und pflanzliche Komponenten gleichwertig behandelt. Nachhaltigkeit, zertifizierte Fischerei und enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzent:innen bestimmen die Philosophie des Hauses.
Mit der Michelin-Zeremonie 2026 rückt Monaco als kulinarische Hochburg ins internationale Rampenlicht. Die Monte-Carlo Société des Bains de Mer steht exemplarisch für diese Entwicklung: Zehn Sterne unter einem Dach sind nicht nur ein Prestigeerfolg, sondern Ausdruck einer kontinuierlich gewachsenen Gastronomie. Monaco festigt damit seinen Ruf als Referenzadresse für Haute Cuisine weltweit.
Es ist mehr als ein Kochbuch. Kanaan – Kochen ohne Grenzen ist ein Manifest für Verständigung, Mitgefühl und das, was gutes Essen immer schon vermochte: Menschen zusammenzubringen. Der Israeli Oz Ben David und der Palästinenser Jalil Dabit führen im Berliner Restaurant Kanaan täglich vor, dass Kulinarik eine universelle Sprache spricht – und dass dort, wo gekocht wird, Verständigung beginnt.
INFO
Kanaan – Kochen ohne Grenzen
Autoren: Oz Ben David, Jalil Dabit
Fotografie: Elissavet Patrikiou
Verlag: Südwest Verlag
Umfang: 192 Seiten
ISBN: 978-3-517-10429-4
Preis: € 28,00 (D) / € 28,80 (A) / CHF 38,50
Las Vegas ist bekannt für lange Nächte, umso wichtiger sind Orte, die den Morgen richtig gut können. Zwischen Strip und Downtown gibt es überraschend viele Spots, an denen Frühstück und Kaffee nicht nur Nebensache sind, sondern bewusst zelebriert werden. Genau diese Adressen machen den Unterschied: ruhig, qualitativ und mit dem richtigen Maß an Genuss, bevor der Tag Fahrt aufnimmt.
Fine Dining, Steak, Sushi, Mexiko & italienisches Dolce Vita – Las Vegas ist längst mehr als Buffets und Show. Wir haben uns durch einige der spannendsten Restaurants der Stadt gekostet – von chinesischer Aromen-Komplexität über amerikanische Steakhouse-Tradition bis hin zu japanischer Inszenierung und mexikanischer Sinnlichkeit.
Wenn am 16. März 2026 die neue Frankreich-Ausgabe des Guide Michelin vorgestellt wird, richtet sich der Blick der internationalen Gourmetszene erstmals nach Monaco. Das Fürstentum ist Gastgeber der offiziellen Zeremonie – ein Novum in der Geschichte des Restaurantführers. Austragungsort ist das Grimaldi Forum Monaco, organisiert im Rahmen einer gemeinsamen Initiative des Fürstentums Monaco und der Monte-Carlo Société des Bains de Mer, die als exklusiver Partner auftritt.