| Redaktion
Noch bevor die Top 50 enthüllt werden, liefert die Rangliste der Plätze 51–100 einen tiefen Einblick in die Dynamik der asiatischen Spitzengastronomie. Neue Namen, aufstrebende Städte und verschobene Kräfteverhältnisse zeichnen ein spannendes Bild einer Branche im Wandel.
Die Plätze 51 bis 100 der Asia’s 50 Best Restaurants 2026 sind weit mehr als nur ein „Vorlauf“ zur eigentlichen Rangliste – sie gelten als Seismograf für Entwicklungen, die die Spitzengastronomie der kommenden Jahre prägen werden. Verteilt auf 27 Städte in ganz Asien, zeigt die Liste eine enorme geografische Bandbreite und unterstreicht die wachsende Diversität der Szene.
Auffällig ist vor allem die Mischung aus etablierten Größen und spannenden Newcomern. So markieren Restaurants wie „Celera“ in Makati City als Neueinsteiger auf Platz 100 den kontinuierlichen Zustrom frischer Konzepte und Talente in die Szene. Gleichzeitig finden sich zahlreiche bekannte Namen wieder, die entweder aus den Top 50 gefallen sind oder sich stabil in der erweiterten Liste behaupten.
Regionale Hotspots kristallisieren sich klar heraus: Metropolen wie Tokio, Seoul, Bangkok und Hongkong bleiben dominante Kräfte, sehen sich jedoch zunehmend Konkurrenz aus aufstrebenden Food-Destinationen wie Bengaluru, Mumbai oder sogar weniger erwarteten Städten gegenüber.
Ein Blick auf einzelne Platzierungen zeigt auch die Dynamik innerhalb der Branche:
Inhaltlich deutet die Liste zentrale Entwicklungen der asiatischen Gastronomie an. Dazu zählen eine stärkere Fokussierung auf regionale Produkte, persönliche Handschriften der Küchenchef:innen sowie die Verbindung lokaler Traditionen mit internationalen Einflüssen. Gleichzeitig zeigt die Bandbreite der Konzepte – von Fine Dining bis hin zu kleinen, intimen Restaurantformaten – die zunehmende Vielfalt und Experimentierfreude der Szene.
Nicht zuletzt fungiert die Liste als Bühne für neue Talente: Viele der hier platzierten Restaurants gelten als potenzielle Aufsteiger in die Top 50 der kommenden Jahre. Damit wird die erweiterte Rangliste zu einem wichtigen Frühindikator für die Zukunft der internationalen Gastronomie.
Die Plätze 51–100 zeigen klar: Die asiatische Spitzengastronomie wird vielfältiger, dezentraler und experimentierfreudiger. Erfolg entsteht nicht mehr nur in den klassischen Gourmet-Hochburgen, sondern zunehmend auch in neuen, aufstrebenden Märkten.
Für die Branche lassen sich daraus mehrere zentrale Erkenntnisse ableiten:
Kurz gesagt: Wer heute in der Spitzengastronomie erfolgreich sein will, muss nicht nur exzellent kochen, sondern auch flexibel, innovativ und kulturell verankert arbeiten.
Mit der neuen fortlaufenden Editorial-Serie „The Personal Touch“ richtet Portrait Hotels den Blick auf jene Persönlichkeiten, die den Charakter der Häuser in Mailand, Florenz und Rom prägen: Hosts, Concierges, Köche, Bartender oder Mitglieder des Lifestyle Teams, deren Geschichten, Rituale und lokale Perspektiven Teil der Portrait Experience werden.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Einblicke, italienische Alltagskultur und jene kleinen Gesten, die aus einem Aufenthalt mehr als nur eine Reise machen. Statt ausschließlich Orte zu zeigen, erzählt die Serie von Menschen, Erinnerungen und Traditionen, die das italienische Lebensgefühl ausmachen.
Im Juli 2026 bringt George Papazacharias, Chef des gefeierten Restaurants Delta in Athen, seine Interpretation moderner griechischer Küche nach Salzburg. Im Restaurant Ikarus im Hangar-7 zeigt er, warum Griechenland kulinarisch längst mehr ist als Moussaka, Souvlaki und Urlaubserinnerung und wie radikal zeitgemäß Herkunft schmecken kann.
Haben Sie sich im Sommerurlaub schon mal dabei ertappt, wie Sie am Strandkiosk standen und sagten: „Ich hätte gerne zwei Kugeln von dem… äh… Eis-Dings da“? Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gerade die vermeintlich wichtigste Vokabel der deutschen Sprache benutzt.
Noch bevor die Top 50 enthüllt werden, liefert die Rangliste der Plätze 51–100 einen tiefen Einblick in die Dynamik der asiatischen Spitzengastronomie. Neue Namen, aufstrebende Städte und verschobene Kräfteverhältnisse zeichnen ein spannendes Bild einer Branche im Wandel.