Aromahopping

Wo Handwerk, Leidenschaft und Aromenreisen aufeinandertreffen
Foto beigestellt
Foto beigestellt
Alexandra Gorsche © Conny Leitgeb Photography
17. November 2025 | 
Alexandra Gorsche

Mit der Eröffnung der neuen Destillerie in Mosbach setzt Aromahopping ein starkes Zeichen für die Zukunft handwerklicher Spirituosen. Zwischen außergewöhnlichen Gin-Kompositionen, kreativen Tastings und einem hochkarätigen Rahmenprogramm wurde sichtbar, was die Marke aus dem Odenwald so besonders macht: die Liebe zum Detail, die Neugier auf neue Geschmäcker und die Leidenschaft für ehrliche Handarbeit.

Botanical Spirit aus dem Odenwald

Gegründet von Eric Kletti, steht Aromahopping für handgefertigte Gins und alkoholfreie Botanical Drinks, die mehr sind als Spirituosen – sie sind Reisen in Flaschen.

Klettis Idee entstand auf der Südseeinsel Moorea: die Aromen der Welt in Destillate zu verwandeln, die Erinnerungen wecken und Emotionen transportieren. Heute werden in Mosbach Botanicals aus aller Welt mit Kräutern aus dem eigenen Garten vereint – von frischem Salbei und Rosmarin bis hin zu Vanille aus Madagaskar und Kaffirlimette aus Fernost. „Jede Flasche ist eine Einladung, die Welt mit anderen Sinnen zu entdecken“, beschreibt Kletti seine Vision.

Von Inge und dem Honigbär bis Erna und dem Pinguin

Unter der Marke Aromahopping verbinden sich zwei Genusswelten: „Inge und der Honigbär“ steht für Gins, die internationale Aromen mit regionaler Handwerkskunst verschmelzen lassen. Der vielfach prämierte Gin No. 5 erhielt Gold beim Concours de Lyon, Gin No. 7 mit Kaffirlimette & Zimt wurde bei der European Spirits Challenge ausgezeichnet.

„Erna und der Pinguin“ repräsentiert alkoholfreie Drinks mit voller Geschmackstiefe – etwa der Pingin mit weißer Grapefruit und Zitronengras, der Bronze beim selben Wettbewerb gewann.

Alle Kreationen eint das Prinzip echter Handarbeit: vom Destillieren bis zum händisch aufgebrachten Etikett, das die Philosophie der Marke sichtbar macht.

Erlebnis Destillerie

Die neuen Räumlichkeiten in Mosbach öffnen den Blick hinter die Kulissen: Besucher:innen erleben, wie fein abgestimmte Aromenkompositionen entstehen – und wie viel Hingabe in jeder Flasche steckt. Verkostungen, Workshops und Destillerie-Führungen bieten künftig die Möglichkeit, die Faszination des Destillierens aus nächster Nähe zu erleben.

Signature Drinks & kreative Vielfalt

Für besondere Genussmomente sorgten beim Opening eigens kreierte Cocktails – gemixt von TV-Barkeeper Nic Shanker, der mit Charme und Präzision die Aromahopping-Gins auf ganz neue Weise inszenierte:

  • Sunshine Jade – Gin No. 1, Mango, Jasmintee & Yuzu
  • Shiso Royale – Gin No. 8, Shisosirup & Italicus
  • Jardin de Moorea – Gin No. 7, Gurke, Rosmarin & Kaffirlimetten-Espuma
  • sowie alkoholfreie Varianten mit Aromahopping Zero, darunter Bee Blue und Morning Mist.

Jeder Drink spiegelte den Markenkern wider: Mut zur Kreativität, Respekt vor der Natur – und die Kunst, Aromen in Geschichten zu verwandeln.

Fazit

Mit dem neuen Standort in Mosbach zeigt Aromahopping, dass handwerkliche Destillation mehr sein kann als Technik – sie ist Ausdruck von Haltung, Geschmack und Weltoffenheit. Eine Marke, die beweist, dass Genuss dort entsteht, wo Leidenschaft auf Präzision trifft – und jeder Schluck zum Erlebnis wird.

Wissenswert: Aromahopping auf einen Blick

Gründer: ERIC KLETTI
Standort: Mosbach, Baden-Württemberg – im Herzen des Odenwalds

Philosophie:
Handwerk trifft Weltoffenheit. Aromahopping vereint Botanicals aus aller Welt mit Kräutern aus dem eigenen Garten und kreiert damit handgefertigte Gins und alkoholfreie Drinks mit Charakter.

Sortimente:

  • Inge und der Honigbär – Premium Gins mit internationalen und regionalen Botanicals
  • Erna und der Pinguin – alkoholfreie Botanical-Drinks, 0 % Alkohol, 100 % Geschmack

Auszeichnungen:

  • Gold Concours de Lyon 2025 – Gin No. 5 (Rosmarin, mediterrane Zitrusnoten)
  • Gold European Spirits Challenge 2025 – Gin No. 7 (Kaffirlimette & Zimt)
  • Bronze European Spirits Challenge 2025 – Pingin (weiße Grapefruit & Zitronengras)

Besonderheiten:

  • Eigener Kräutergarten mit regionalen Zutaten wie Tomate, Salbei & Sauerkirsche
  • Handabfüllung & Etikettierung jeder Flasche
  • Mitglied der Fördergemeinschaft für Qualitäts- produkte aus Baden-Württemberg e. V.

aromahopping.de

Aus dem Genusspunkt 3/2025

Copyright zu den verwendeten Beitragsbildern:
Foto beigestellt

New Roots

Handwerkliche vegane Käsekultur aus der Schweiz

Was passiert, wenn traditionelle Schweizer Käsekunst auf pflanzliche Fermentation trifft? Es entsteht kein Ersatzprodukt, sondern eine neue Kategorie. New Roots bezeichnet sich selbst als „vegane Molkerei“ und produziert in Oberdiessbach handwerklich hergestellte Käsealternativen auf pflanzlicher Basis. Gegründet 2016 in Thun, gehört das Unternehmen zu den Pionieren der europäischen veganen Käsekultur und produziert heute wöchentlich rund 30.000 Käseprodukte. Besonders bemerkenswert: Die Herstellung erfolgt nach traditionellen Reifemethoden mit Fermentation, Reifekulturen und handwerklicher Sorgfalt statt texturierender Zusatzstoff-Architektur. Für Betriebe, die ihr veganes Angebot auf Fine-Dining-Niveau heben möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf folgende Produkte.

Nachhaltig grillen 2026

Profi-Tipps von Haya Molcho, günstiges Premiumfleisch und pflanzliche BBQ-Trends

Ob gerettetes Qualitätsfleisch über Too Good To Go, pflanzliche Steaks von Planted oder Zero Waste BBQ laut Kotányi Grillstudie: Die Grillsaison 2026 steht für bewussten Genuss, neue Geschmackserlebnisse und smarte Möglichkeiten, beim Grillen Geld zu sparen.

Blaufränkisch in Vollreife

Warum Kerschbaums „X“ 2015 ein seltenes Statement gegen zu frühes Öffnen ist

Die meisten großen Weine werden zu früh geöffnet. Michael Kerschbaum dreht das Prinzip um und bringt mit dem Blaufränkisch „X“ 2015 einen Wein auf den Markt, der genau dann verfügbar ist, wenn er sein volles Potenzial erreicht hat. Ein seltenes Statement für Geduld, Herkunft und die wahre Größe des Blaufränkisch.

Das Weingut Kerschbaum setzt mit dem Blaufränkisch „X“ 2015 ein bewusstes Zeichen gegen die Schnelllebigkeit der Weinwelt. Zehn Jahre Reife, kompromisslose Selektion und eine klare Vision: einen Blaufränkisch genau dann zugänglich zu machen, wenn er sein volles Potenzial erreicht hat.

quick & dirty
Foto beigestellt
Aromahopping

Mit der Eröffnung der neuen Destillerie in Mosbach setzt Aromahopping ein starkes Zeichen für die Zukunft handwerklicher Spirituosen. Zwischen außergewöhnlichen Gin-Kompositionen, kreativen Tastings und einem hochkarätigen Rahmenprogramm wurde sichtbar, was die Marke aus dem Odenwald so besonders macht: die Liebe zum Detail, die Neugier auf neue Geschmäcker und die Leidenschaft für ehrliche Handarbeit.