Muss es unbedingt Kohle sein? Was bringt die Bier-Dusche? Spiritus als Grillanzünder? Wir decken die gängigsten Grill-Mythen auf.
Für viele ist ein Holzkohlegrill die ursprünglichste und einzige Art zu grillen – denn nur mit Kohle kommt echtes Grillgefühl auf und Fleisch bekommt den typischen Grillgeschmack. Ansichtssache. Bei uns kommt nur hin und wieder der Holzkohlegrill zum Einsatz, Hauptakteur ist der Gasgrill, da dieser ein paar Vorteile aufweist, unter anderem geht es rasch, das Warten auf die perfekte Glut bleibt aus. Geschmacksträger beim Grillen sind die sogenannten Röstaromen, die Maillard-Reaktion, die beim scharfen Anbraten vom Grillgut aus Eiweißen entsteht. Diese beliebten Aromen entstehen auf Elektro- und Gasgrills ebenso.
Nein, besser nicht. Denn ständiges Wenden lässt Fleisch weder schneller garen noch wird es dadurch in irgendeiner Form saftiger, weil sich angeblich rundum irgendwelche Poren schließen. Die hat Fleisch als Muskelfaserbündel nämlich überhaupt nicht! Häufig gewendetes Fleisch ist vielmehr oft von außen schon schwarz, innen aber noch fast roh, da der Garvorgang im Inneren immer wieder aufs Neue unterbrochen wird.
Bitte lasst das sein. Eine Bierdusche zieht nicht ins Fleisch ein, sondern läuft auf die Glut bzw. in den Grillraum. Der einzige Effekt der entsteht ist nicht dem Geschmack zuzuschreiben, sondern sorgt dafür, dass mehr Schmutz entstanden ist. Somit gönn Dir Dein kühles Bier lieber selbst.
So einfach ist das nicht ... Ein Elektrogrill raucht nicht, daher entsteht der Trugschluss, dass durch die fehlenden offenen Flammen das Grillgut gesünder ist. Allerdings tropft auch bei einem Elektrogriller das Fett auf die Heizstäbe, und somit entstehen auch hier schädliche Stoffe wie bei Gas- oder Holzkohlegrill. Wer das vermeiden möchte, grillt am besten indirekt.
Falsch, denn dicke Marinade verbrennt leicht, verdirbt das Geschmackserlebnis und ist ungesund. Unser Tipp: Das Fleisch vor dem Grillen abtupfen.
Was passiert, wenn traditionelle Schweizer Käsekunst auf pflanzliche Fermentation trifft? Es entsteht kein Ersatzprodukt, sondern eine neue Kategorie. New Roots bezeichnet sich selbst als „vegane Molkerei“ und produziert in Oberdiessbach handwerklich hergestellte Käsealternativen auf pflanzlicher Basis. Gegründet 2016 in Thun, gehört das Unternehmen zu den Pionieren der europäischen veganen Käsekultur und produziert heute wöchentlich rund 30.000 Käseprodukte. Besonders bemerkenswert: Die Herstellung erfolgt nach traditionellen Reifemethoden mit Fermentation, Reifekulturen und handwerklicher Sorgfalt statt texturierender Zusatzstoff-Architektur. Für Betriebe, die ihr veganes Angebot auf Fine-Dining-Niveau heben möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf folgende Produkte.
Ob gerettetes Qualitätsfleisch über Too Good To Go, pflanzliche Steaks von Planted oder Zero Waste BBQ laut Kotányi Grillstudie: Die Grillsaison 2026 steht für bewussten Genuss, neue Geschmackserlebnisse und smarte Möglichkeiten, beim Grillen Geld zu sparen.
Die meisten großen Weine werden zu früh geöffnet. Michael Kerschbaum dreht das Prinzip um und bringt mit dem Blaufränkisch „X“ 2015 einen Wein auf den Markt, der genau dann verfügbar ist, wenn er sein volles Potenzial erreicht hat. Ein seltenes Statement für Geduld, Herkunft und die wahre Größe des Blaufränkisch.
Das Weingut Kerschbaum setzt mit dem Blaufränkisch „X“ 2015 ein bewusstes Zeichen gegen die Schnelllebigkeit der Weinwelt. Zehn Jahre Reife, kompromisslose Selektion und eine klare Vision: einen Blaufränkisch genau dann zugänglich zu machen, wenn er sein volles Potenzial erreicht hat.
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