
„Jeder Mensch verdient Zugang zu einer guten und bezahlbaren Gesundheitsversorgung. Für viele Kakaofarmer:innen ist dies jedoch immer noch weit von der Realität entfernt.“
Tony’s Chocolonely
Süß ist nicht genug – Wie Tony’s Chocolonely Gesundheitsgerechtigkeit mit Schokolade verbindet.
Ein erweitertes Gesundheitsprogramm für 5.000 Familien zeigt: Nachhaltigkeit beginnt bei der Gerechtigkeit in der Lieferkette. Wer heute über Nachhaltigkeit in der Hospitality-Branche spricht, muss weiter denken – über Bio-Zutaten und faire Labels hinaus. Denn nachhaltige Gastronomie beginnt bereits dort, wo die Zutaten angebaut werden. Ein Paradebeispiel dafür liefert Tony’s Chocolonely, das niederländische Impact-Unternehmen, das mit seiner offenen Lieferkette und dem radikal fairen Geschäftsmodell gegen Ausbeutung, Armut und Kinderarbeit im Kakaoanbau kämpft.
Jüngster Meilenstein: Gemeinsam mit dem Gesundheitsnetzwerk Elucid weitet Tony’s sein erfolgreiches Gesundheitsprogramm für Kakaofarmer:innen von Ghana auf Côte d’Ivoire aus. 5.000 weitere Familien erhalten damit Zugang zu medizinischer Versorgung, Impfungen und mobiler klinischer Betreuung – in einer Region, in der Gesundheit noch immer ein Luxus ist.
Dabei geht es nicht nur um medizinische Hilfe, sondern um strukturellen Wandel: Die Farmer:innen sollen schrittweise selbst Beiträge übernehmen, um die Programme langfristig zu tragen. Parallel zahlt Tony’s weiterhin einen Aufpreis für fair gehandelten Kakao – ein aktiver Schritt gegen die Armut, die Ausbeutung in der Branche befeuert.
Von Darmgesundheit bis alkoholfreier Genuss, von KI-gestützter Einkaufsplanung bis zu viralen Food-Hypes: Der österreichische Online-Supermarkt Gurkerl.at sieht vier Megatrends, die 2026 die Food- und Beverage-Branche nachhaltig verändern werden. Chefeinkäuferin Nina Gerhardt erklärt, warum sich Konsum nicht mehr nur um Preis und Verfügbarkeit dreht – sondern um Lifestyle, Wohlbefinden und digitale Intelligenz.
Wenn kulinarische Exzellenz zum ökologischen Statement wird – und Spitzenköche Verantwortung übernehmen: Nachhaltigkeit endet nicht bei der Verpackung – sie beginnt bei der Produktwahl. Das zeigt eindrucksvoll die Vereinigung Relais & Châteaux, die mit über 580 Mitgliedshäusern als weltweit größte Gourmetgemeinschaft gilt. Gemeinsam mit der NGO Ethic Ocean hat sie eine Initiative gestartet, die konsequenter nicht sein könnte: Ihre Küchenchefs verpflichten sich, bedrohte Fisch- und Meeresfrüchtearten von ihren Speisekarten zu streichen – solange, bis sich die Bestände wieder erholt haben.
Süß ist nicht genug – Wie Tony’s Chocolonely Gesundheitsgerechtigkeit mit Schokolade verbindet.