
Er naht. Der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Für die meisten dürfte es heuer der 5. Januar sein. Kommunikativ ist dieser Tag durchaus etwas speziell. Ein guter Small Talk wird es richten: „Gut ins neue Jahr gestartet?“ ist die diplomatisch-klassische und möglich-sinnvolle Frage. Sofern man die Frage auch ernst meint. Wer eine Frage stellt, muss sich auch innerlich für die Antwort interessieren.
Denn: Kaum jemand will dort um 07.00 Uhr wirklich hören, wie produktiv das neue Jahr beginnt. Wer am 5. Januar vor der 9-Uhr-Pause Sätze sagt wie „Ich habe schon 42 Mails abgearbeitet“, macht sich kommunikativ verdächtig.
Der wichtigste kommunikative Skill am 5. Januar ist deshalb Zuhören. Eine Nachfrage zu den erzählten Erlebnissen, ein Nicken, ein „Ja, ging mir auch so“ – mehr braucht es oft nicht. Sofern – siehe auch oben – man es ernst in ganzer Präsenz meint. Gerade auch jetzt gilt: Beziehung first - Leistung kommt später. Der 5. Januar ist kein Startschuss, sondern ein vorsichtiges Aufwärmen. Wer das verstanden hat, startet entspannter ins Jahr. Beim Erzählen darauf achten: Weniger ist mehr. Ausführliche Ferienberichte, demonstrative Hochmotivation oder alle Details des Weihnachtsmenüs inkl. den mehr oder wenigen konstruktiven Feedbacks der dortigen Gäste interessieren nicht wirklich alle bis ins Detail.
Und dann noch die immer wieder diskutierte Bonusfrage: Wie lange darf man sich „ein gutes neues Jahr“ wünschen? Im Sinne einer ungeschriebenen Ratgebercheckliste: Es gibt zwar keine offizielle Regel, sondern soziale Konventionen. Entscheidend sind Zeitpunkt, Häufigkeit und Beziehung.
Praktische Faustregeln zum Mitnehmen:
Und darum und von Herzen: auf ein Wiederlesen in diesem Jahr, zu denen ich allen Lesenden alles Gute, schöne Momente und uns durchaus auch immer wieder wertvolle Texte wünsche.
Stefan Häseli ist Kommunikationsprofi, Moderator, Radio-Moderator und Business-Comedian. Als langjähriger Führungskraft und CEO kennt er die Mechanismen von Wirtschaft, Medien und Organisationen aus eigener Erfahrung. In seinen Texten verbindet er fundierte Analyse mit pointiertem Humor – klar, präzise und stets mit Blick auf das, was zwischen den Zeilen passiert. Für Genusspunkt ist er als Kolumnist tätig und gewährt einmal im Monat Einblicke in seine Welt.
Der Preis ist längst mehr als das Ergebnis einer Kalkulation. Er ist ein Signal. Für Haltung, für Anspruch, für Glaubwürdigkeit. Gäste lesen Preise wie eine stille Botschaft darüber, wofür ein Betrieb steht und wie konsequent er sein Qualitätsversprechen lebt. Heute zahlen Gäste nicht mehr für das Günstigste, sondern für das Stimmigste. Für ein Angebot, bei dem Preis, Produkt und Atmosphäre eine nachvollziehbare Einheit bilden.
Wien hat viele Bars. Aber nur wenige Orte, die wirklich eine eigene Welt erschaffen. Salon Paradise ist genau das: kein Nachtlokal, sondern ein Zustand. Eine schummrige Kellerbar, in der Gespräche tiefer werden, Drinks klarer schmecken und Musik nicht begleitet, sondern führt. Nach der Sommerpause kehrt Wiens ikonischste Underground-Bar im The Hoxton, Vienna am 22. November zurück – mit neuem Tempo, neuem Sound und einer geschärften Haltung. Die rebellische Seele bleibt, aber sie schlägt jetzt fokussierter.
„Das E-Food Buch“ von Matthias Schu ist keine leichte Kost – aber dafür eine extrem praxisrelevante. Es analysiert den Wandel im Lebensmitteleinzelhandel faktenbasiert und mit Blick auf strategische Chancen.
Besonders wertvoll sind die internationalen Best-Practice-Beispiele, die zeigen, wie digitale Food-Konzepte weltweit neu gedacht werden. Gleichzeitig bietet das Buch viele Tools und Impulse für die Umsetzung im eigenen Betrieb – ob Hofladen, Food-Retail oder Großhandel.
INFO:
Das E-Food Buch – Märkte, Player, Strategien
Autor: Prof. Dr. Matthias Schu
Verlag: Deutscher Fachverlag GmbH
420 Seiten, Broschur, 170 × 240 mm
ISBN: 978-3-86641-358-0
Preis: 42,00 €
Er naht. Der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Für die meisten dürfte es heuer der 5. Januar sein. Kommunikativ ist dieser Tag durchaus etwas speziell. Ein guter Small Talk wird es richten: „Gut ins neue Jahr gestartet?“ ist die diplomatisch-klassische und möglich-sinnvolle Frage. Sofern man die Frage auch ernst meint. Wer eine Frage stellt, muss sich auch innerlich für die Antwort interessieren.