Tipps für schönere Food-Fotos

Hier sind die besten Tipps für schönere Food-Fotos!
Alexandra Gorsche © Conny Leitgeb Photography
16. August 2021 | 
Alexandra Gorsche

Social Media erlangt immer mehr an Bedeutung. Daher ist es eine Sache, tolle Gerichte zu zaubern, eine andere diese für Social Media perfekt in Szene zu setzen.

Ganz ohne Spiegelreflex oder Fachwissen. Unsere Mobiltelefone können mehr als wir denken! Inklusive der besten Apps für eine mobile Bildbearbeitung.

Tipp 1: Licht

Ein erfolgreiches Bild hängt vom richtigen Licht ab. Fehlt dir eine passende Lichtquelle in deinen Räumlichkeiten – dann stell deinen Teller / das Gericht beispielsweise in die Nähe eines Fensters und nütze die natürliche Lichtquelle.

Tipp 2: Perspektive

Ein Blickwinkel, der nie täuscht, ist die Vogelperspektive. Dafür fotografiert ihr von oben, wodurch euer Teller bzw. das gesamte Gericht in voller Pracht erscheint. Solltet ihr gerne eine Seitenperspektive zeigen, dann achtet darauf, dass sich nichts im Hintergrund befindet, das vom Gericht ablenkt.

Tipp 3: Hintergrund

Ein neutraler und natürlicher Hintergrund hebt euer Essen gut hervor. Es kann auch etwas Simples wie ein Holzbrett, ein Tuch oder ein Papier sein. Aber auch Fliesen eignen sich als toller Hintergrund.

Tipp 4: Food-Styling

Manchmal ist weniger mehr! Überladene Teller sehen nie so ansprechend aus, wie Teller, auf denen die Hauptzutaten im Vordergrund stehen.

Tipp 5: Dekoration

Diese kann dem Foto das gewisse Etwas verleihen. Frische Zutaten wie knackige Salatblätter, farbenfrohe Tomaten, aber auch eine schöne Serviette oder edles Besteck verleihen einem Food-Bild mehr Glamour.

Tipp 6: Bildbearbeitung

Es gibt zahlreiche Apps für die Bildbearbeitung. Ein wenig mehr Kontrast, Sättigung, Schärfe – das alles sind Bearbeitungen, die noch mehr Lust aufs Nachkochen machen.

Hier ein paar App-Empfehlungen:

  • VSCO: Für iOS und Android
    Für Korrekturen und Effektfilter, gratis App, bedienungsfreundlich und kompakt.
  • Snapseed: Für iOS und Android
    Für Bildbearbeitungen, Korrekturen, Effektfilter, gratis App, ein Rundum-Paket.
  • Lightroom Mobile: Für iOS und Android
    Auch für Raw-Dateien, exportiert Bilder, gratis App. Ein Abgleich zwischen Computer und Mobilgerät ist nur mit einem kostenpflichtigen Abo möglich.

Somit ran ans Handy ­– los geht’s!

Buchtipp der Woche: Unvernünftige Gastfreundschaft

Eine radikale Neudefinition von Gastfreundschaft

Mit „Unvernünftige Gastfreundschaft“ zeigt Will Guidara, dass Gastfreundschaft weit über die bloße Erfüllung von Erwartungen hinausgehen kann – und oft sollte. Guidara nimmt uns mit auf die Reise, wie er das Eleven Madison Park von einem angeschlagenen Zwei-Sterne-Restaurant zum besten Restaurant der Welt machte. Der Schlüssel? Eine radikale Neudefinition von Gastfreundschaft, bei der der Fokus auf unvergesslichen Erlebnissen liegt.

Die Anekdoten aus seiner Zeit im Eleven Madison Park sind inspirierend und oft verblüffend. Ob eine Schlittenfahrt im Central Park oder die Verwandlung des Speisesaals in einen Strandurlaub mit echtem Sand – Guidara beweist eindrucksvoll, wie kleine und große Gesten die Beziehung zu Gästen und Mitarbeiter:innen transformieren können. Was auf den ersten Blick „unvernünftig“ erscheinen mag, entfaltet eine erstaunliche Wirkung: Es schafft Loyalität, Begeisterung und eine Unternehmenskultur, die alle Beteiligten wachsen lässt.

Das Buch ist dabei mehr als ein Blick hinter die Kulissen eines der besten Restaurants der Welt. Es ist ein Manifest für eine Haltung, die weit über die Gastronomie hinaus Anwendung findet. Guidaras Prinzipien der Großzügigkeit und des Engagements sind auf jede Branche übertragbar und laden dazu ein, den Begriff der Exzellenz neu zu denken.

Info:
ZS – ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
ISBN 978-3-96584-376-9
352 Seiten

Der Aufstieg der nachhaltigen & veganen Küche

Warum pflanzliche und umweltfreundliche Konzepte die Zukunft sind

Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend – sie verändert die Gastronomie grundlegend. Die Gewinner:innen der Lieferando Awards 2024 zeigen: Restaurants mit nachhaltigen und veganen Konzepten gewinnen an Bedeutung. Doch was macht ein Restaurant wirklich nachhaltig? Und kann pflanzenbasierte Küche mit Klassikern wie Burger und Pizza mithalten?

Buchtipp der Woche: Thai Kitchen

Essenz der thailändischen Küche

„Thai Kitchen“ ist das ideale Buch für alle, die die Vielfalt und Aromen der thailändischen Küche lieben und authentische Gerichte zu Hause nachkochen möchten. Mit 100 Rezepten, die von Klassikern wie Pad Thai, Thai Curry und Tom Kha Gai bis hin zu Street-Food-Highlights und aromatischen Desserts reichen, bietet dieses Buch eine umfassende Sammlung für ein echtes Thailand-Feeling in der heimischen Küche.

Besonders hervorzuheben sind die anschaulichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die selbst Kochneulingen den Einstieg in die thailändische Küche erleichtern. Ergänzt werden die Rezepte durch hilfreiche Informationen zu landestypischen Zutaten und besonderen Zubereitungstechniken, die das Kocherlebnis nicht nur authentisch, sondern auch lehrreich machen.

Die stimmungsvollen Food-Fotografien verleihen dem Buch eine warme, einladende Atmosphäre und machen direkt Lust, die Rezepte auszuprobieren. Ob Papaya-Salat, Som Tam, aromatische Wok-Gerichte oder würzige Dips – jedes Rezept verspricht eine kleine kulinarische Reise nach Thailand.

Info:
DK Verlag Dorling Kindersley
ISBN 978-3-8310-4942-4
272 Seiten

quick & dirty
Tipp 2: Himbeer-Marmelade in Vogelperspektive © Alexandra Gorsche
Tipps für schönere Food-Fotos

Ganz ohne Spiegelreflex oder Fachwissen. Unsere Mobiltelefone können mehr als wir denken! Inklusive der besten Apps für eine mobile Bildbearbeitung.