
Die Best Chef Awards 2025 in Mailand zeigen, wie sehr sich kulinarische Auszeichnungen gewandelt haben: Weg vom reinen Ranking, hin zu Vision, Wirkung und globaler Relevanz. Rasmus Munk verteidigt seinen Titel – und setzt gemeinsam mit Ana Roš und Himanshu Saini neue Maßstäbe für das, was Spitzenküche heute bedeutet.
Am 2. Oktober 2025 wurde Mailand für zwei Tage zum globalen Epizentrum der Gastronomie. Die Best Chef Awards 2025 versammelten hunderte Köchinnen und Köche, Branchenführer:innen und Medienvertreter aus mehr als 60 Ländern – und machten eindrucksvoll sichtbar, wie international, vielfältig und vernetzt die moderne Spitzengastronomie heute ist.
Im Zentrum stand erneut ein Name, der wie kaum ein anderer für die Zukunft des Fine Dining steht: Rasmus Munk vom Alchemist in Kopenhagen. Mit seinem zweiten Titel in Folge als The Best Chef in the World bestätigt er seinen Status als einer der einflussreichsten Küchenchefs unserer Zeit. Munk denkt Gastronomie nicht als Menü, sondern als Gesamterlebnis – eine Verbindung aus Wissenschaft, Kunst, Storytelling und gesellschaftlicher Reflexion.
Auf Platz zwei folgt Ana Roš vom legendären Hiša Franko in Slowenien. Sie steht für eine radikal persönliche, terroirgetriebene Küche, die Slowenien auf die internationale Gourmetlandkarte katapultiert hat. Dritter im Bunde ist Himanshu Saini vom Trèsind Studio in Dubai – ein Koch, der die indische Küche mit modernistischer Präzision neu definiert und gleichzeitig ihre kulturelle Tiefe bewahrt.
Die Best Chef Awards wurden 2015 von Cristian Gadau und Joanna Ślusarczyk gegründet – mit einer klaren Vision: Nicht Restaurants, sondern Menschen sollen im Mittelpunkt stehen. Ausgezeichnet werden nicht nur Techniken, sondern Haltung, Kreativität, Einfluss und Vision.
Seit 2024 verfolgt der Award einen radikal neuen Ansatz: Statt einer linearen Rangliste arbeitet das System mit dem sogenannten Knife Recognition System, das Köch:innen in drei Leistungsstufen einteilt:
2025 wurden 787 Köch:innen ausgezeichnet, bewertet von 972 Juror:innen, darunter 572 aktive Köche aus 64 Ländern und 400 internationale Branchenexpert:innen. Dieses System gilt als eines der inklusivsten Bewertungsmodelle der Branche – es ermöglicht Sichtbarkeit weit über die klassische Fine-Dining-Elite hinaus.
Zusätzlich zu den Hauptpreisen vergibt The Best Chef eine Reihe thematischer Auszeichnungen – sie zeigen, wie breit Gastronomie heute gedacht wird:
Damit wird deutlich: Es geht längst nicht mehr nur um Geschmack – sondern um Wirkung, Innovation, Nachhaltigkeit und kulturelle Relevanz
Für Restaurants, Destinationen und Marken ist ein Award wie The Best Chef weit mehr als ein Prestige-Siegel. Er ist ein globaler Marketingbeschleuniger.
Eine Platzierung oder Knife-Auszeichnung bedeutet:
Vor allem das Best-Chef-System mit seiner globalen Community und der interaktiven Karte auf der Website macht ausgezeichnete Betriebe für Foodies, Reisende und Profis weltweit sichtbar – ein nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Faktor.
Die Best Chef Awards 2025 zeigen eindrucksvoll: Auszeichnungen sind heute strategische Werkzeuge, keine reinen Eitelkeitsprojekte. Sie schaffen Sichtbarkeit, definieren Narrative und geben der Branche Orientierung.
Wer heute erfolgreich sein will, braucht mehr als perfektes Handwerk. Es geht um Storytelling, Haltung, Identität und Relevanz – genau jene Werte, die The Best Chef auszeichnet. Für Gastronom:innen und Hoteliers bedeutet das: Awards sind kein Selbstzweck, sondern Teil einer klugen Marken- und Zukunftsstrategie.
Mailand 2025 hat bewiesen: Die Zukunft der Gastronomie ist nicht elitär – sie ist global, vielfältig, mutig und zutiefst menschlich.
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Die Best Chef Awards 2025 in Mailand zeigen, wie sehr sich kulinarische Auszeichnungen gewandelt haben: Weg vom reinen Ranking, hin zu Vision, Wirkung und globaler Relevanz. Rasmus Munk verteidigt seinen Titel – und setzt gemeinsam mit Ana Roš und Himanshu Saini neue Maßstäbe für das, was Spitzenküche heute bedeutet.