Plantmade

Werde Teil der pflanzlichen Bewegung mit 5 Tricks
Alexandra Gorsche © Conny Leitgeb Photography
26. Oktober 2021 | 
Alexandra Gorsche

Immer mehr Gäste ernähren sich flexitarisch und wünschen sich gesunde, klimaschonende und gleichzeitig leckere Alternativen zu Fleisch. Auf Proteine, Haptik und Geschmack von Fleisch muss nicht verzichten werden.  Tipps, wie man Gäste mit pflanzlich basierten Alternativen überzeugt und Gerichte serviert, bei denen niemand das Fleisch vermisst.

Wie aus gesund lecker wird

  1. Mach Gemüse zum Star
    Bring mehr und vielseitigeres Gemüse auf den Teller. Aubergine, Portobello-Pilze und viele Sorten Wurzelgemüse sind herzhaft und können also Vorspeise oder sogar Hauptgericht überzeugen. So sparst du Dir zusätzlich hochpreisiges Fleisch.
  2. Tausche Proteinquellen aus
    Reduziere den Anteil von rotem Fleisch auf Deiner Karte und biete pflanzliche Protein-Alternativen an. In der US-Küche wird das Protein-Flip genannt. Für gesünderes und nachhaltigeres Essen.
  3. Serviere Superfoods
    An Superfoods führt schon lange kein Weg mehr vorbei. Nutze den Trend und gib Deinen kulinarischen Kreationen gesunden Superhelden-Status: Mit Quinoa, Blaubeeren, Kohl, Chia, grünem Tee, Broccoli, Bohnen und vielem mehr.
  4. Spiel mit Relationen
    Es muss nicht immer viel Fleisch sein, um kräftigen Geschmack zu erzeugen. Ein kleines bisschen sautierte Chorizo macht etwa aus Grünkohl ein aromatisches Trendgericht.
  5. Präsentiere richtig
    Verkleinere die Portionen und gib gesunden Beilagen die Hauptrolle. Verändere die Wahrnehmung, indem Du sie in separaten Gläsern oder Schalen auf dem Teller platzierst.

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Wenn kulinarische Exzellenz zum ökologischen Statement wird – und Spitzenköche Verantwortung übernehmen: Nachhaltigkeit endet nicht bei der Verpackung – sie beginnt bei der Produktwahl. Das zeigt eindrucksvoll die Vereinigung Relais & Châteaux, die mit über 580 Mitgliedshäusern als weltweit größte Gourmetgemeinschaft gilt. Gemeinsam mit der NGO Ethic Ocean hat sie eine Initiative gestartet, die konsequenter nicht sein könnte: Ihre Küchenchefs verpflichten sich, bedrohte Fisch- und Meeresfrüchtearten von ihren Speisekarten zu streichen – solange, bis sich die Bestände wieder erholt haben.

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Grüner Burger
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