Gemeinschafts­verpflegung & Verkehrsstrategie

Vom Kantinenessen zur Employer Branding-Strategie
Pierre Nierhaus © Foto Joppen
16. Februar 2025 | 
Pierre Nierhaus

Die Gemeinschaftsverpflegung steht vor großen Herausforderungen: Durch den Anstieg von Homeoffice-Tagen wird weniger Essen in den Betriebskantinen konsumiert. An den Bürotagen steigen jedoch die Erwartungen der Mitarbeiter:innen an Qualität und Ambiente der Verpflegung. Dies stellt Arbeitgeber:innen und Caterer vor finanzielle und logistische Hürden, eröffnet aber auch Chancen zur Neupositionierung.

Kooperationen als Weg

Immer häufiger wird Gemeinschaftsverpflegung als Teil der Arbeitgebermarke genutzt, um Talente zu binden und zu gewinnen. Einige Unternehmen übernehmen die Kosten vollständig, wie etwa Google und SAP, oder setzen auf Kooperationen mit benachbarten Restaurants oder bei Foodcourts, die von mehreren Firmen genutzt werden.

Zwischen Currywurst und QR-Code

Nachhaltigkeit und Regionalität sind zunehmend gefragt, dennoch greifen viele Mitarbeiter:innen weiterhin zu klassischen, oft weniger gesunden Gerichten wie Pizza, Currywurst, Schnitzel und Nudeln. Digitale Lösungen wie Vorbestellungen per QR-Code oder die automatische Abrechnung der Ware per Kamera und direkter Berechnung aufs Arbeitnehmerkonto, gehören in Kantinen bereits zum Standard und machen sie zu Vorreitern in der Digitalisierung.

Neue Verpflegungskonzepte für unterwegs

In der Verkehrsgastronomie erleben Raststätten, Tankstellen, Bahnhöfe und Flughäfen eine Transformation. In ländlichen Regionen ersetzen Tankstellen zunehmend Supermärkte und dienen als Nahversorger. Große Anbieter wie McDonald’s planen, ihre Präsenz auszubauen. Die multinationale Convenience-Store-Kette 7-Eleven (Fokus: Vending, Stores & Smart Stores an Bahnhöfe und Flughäfen) plant ihren Eintritt in den deutschen Markt und agiert derzeit in Kopenhagen als Testmarkt.

Auch hier spielen Nachhaltigkeit und praktische Verpackungslösungen eine wichtige Rolle, wobei das Verpackungsgesetz Herausforderungen birgt. Zukünftig könnten sogar Mehrweggeschirr und Porzellan für den Inhouse-Verzehr eine größere Rolle spielen. Insgesamt zeigt sich, dass Verpflegungs- und Verpackungskonzepte neu gedacht werden müssen, um den veränderten Arbeits- und Lebensgewohnheiten gerecht zu werden.

Frühstück & Kaffee in Las Vegas

Die besten Spots für einen entspannten Start in den Tag

Las Vegas ist bekannt für lange Nächte, umso wichtiger sind Orte, die den Morgen richtig gut können. Zwischen Strip und Downtown gibt es überraschend viele Spots, an denen Frühstück und Kaffee nicht nur Nebensache sind, sondern bewusst zelebriert werden. Genau diese Adressen machen den Unterschied: ruhig, qualitativ und mit dem richtigen Maß an Genuss, bevor der Tag Fahrt aufnimmt.

Las Vegas Kulinarik Guide

Unsere Top 6 Restaurant-Tipps am Strip

Fine Dining, Steak, Sushi, Mexiko & italienisches Dolce Vita – Las Vegas ist längst mehr als Buffets und Show. Wir haben uns durch einige der spannendsten Restaurants der Stadt gekostet – von chinesischer Aromen-Komplexität über amerikanische Steakhouse-Tradition bis hin zu japanischer Inszenierung und mexikanischer Sinnlichkeit.

Smart statt süß

Die Zukunft der Patisserie

Vegane & zuckerreduzierte Desserts, die halten, glänzen – und Gäste überzeugen: Zucker ist nicht der Feind, aber auch nicht die Lösung. Moderne Patisserie denkt weiter – präziser, pflanzlicher, bewusster.

Weg vom „Zucker = Geschmack“-Reflex, hin zu Textur-Intelligenz, Aromaführung und sauberer Technik. Moderne Patisserie funktioniert vegan, zuckerreduziert – und oft völlig ohne klassischen Haushaltszucker. Entscheidend sind Matrix, Prozess und Kalkulation. Über Desserts, die professionell performen: stabil, präzise, hoch aromatisch.

quick & dirty
Mensa-Universität in Helsinki © Pierre Nierhaus
Gemeinschafts­verpflegung & Verkehrsstrategie

Die Gemeinschaftsverpflegung steht vor großen Herausforderungen: Durch den Anstieg von Homeoffice-Tagen wird weniger Essen in den Betriebskantinen konsumiert. An den Bürotagen steigen jedoch die Erwartungen der Mitarbeiter:innen an Qualität und Ambiente der Verpflegung. Dies stellt Arbeitgeber:innen und Caterer vor finanzielle und logistische Hürden, eröffnet aber auch Chancen zur Neupositionierung.