Mit 25 Jahren Küchenchef

Karriere-Interview mit Ben Schütz über seinen Weg an Bord der EUROPA mit „sea chefs“
Advertorial
© Ben Schütz
© Ben Schütz
14. April 2026

„An Bord wird Leistung sehr schnell gesehen und auch honoriert.“

In nur zweieinhalb Jahren hat sich Ben Schütz Schritt für Schritt vom Demi Chef über den Chef de Partie bis hin zum Sous Chef hochgearbeitet, bevor er 2025 die Verantwortung als Küchenchef übernommen hat. Im Interview erzählt er, wie ihm dieser außergewöhnliche Erfolg gelungen ist, was das Arbeiten an Bord für ihn so besonders macht und warum er jungen Köchinnen und Köchen empfiehlt, den Schritt aufs Schiff zu wagen.

GENUSSPUNKT: Ben, wie bist du zu deiner Arbeit an Bord gekommen?

BEN SCHÜTZ:
Ich wollte nach meiner Zeit an Land etwas Neues sehen und mich weiterentwickeln. Mein ehemaliger Chef hat mir den Tipp gegeben, es an Bord zu versuchen – er selbst hatte auch schon auf der EUROPA gearbeitet. So kam der Kontakt zustande und ich bin 2023 zum ersten Mal an Bord gegangen – direkt auf einer traumhaften Route von Chile über Französisch-Polynesien bis nach Australien, Neuseeland und Asien.

 

Welche Erfahrungen hast du vor deinem Einstieg bei sea chefs gesammelt?

Ich habe eine klassische Ausbildung in Wiesbaden gemacht und als Jahrgangsbester abgeschlossen. Danach folgten Stationen vom Landgasthof bis zur „Steins Traube“ in Mainz-Finthen, wo wir gemeinsam einen Michelin-Stern erkochten. Dort habe ich mich bis zum Chef de Partie entwickelt. Irgendwann war klar: Ich will mehr sehen. Also habe ich mich bei „sea chefs“ beworben – und kurze Zeit nach der Zusage ging es schon auf die EUROPA.

 

Wie verlief deine Karriere an Bord?

Ich begann als Demi Chef im „The Globe“ von Kevin Fehling und wurde schnell Chef de Partie. Danach folgten Einsätze als Sous Chef im „The Globe“ und im Hauptrestaurant der EUROPA. Seit April 2025 bin ich Executive Chef.

 

Wie erklärst du dir diesen schnellen Aufstieg?

Harte Arbeit, Motivation und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wer Gas gibt, Interesse zeigt und auch mal die Extrameile geht, dem stehen hier viele Türen offen. An Bord wird Leistung sehr schnell gesehen und auch honoriert.

 

Was macht das Arbeiten an Bord für dich so besonders?

Die kulinarische Vielfalt und die Internationalität im Team. Man entdeckt ständig neue Länder und Kulturen. Wo sonst kann man nach Feierabend am Strand von Tahiti entspannen?

 

Dein Tipp für junge Köchinnen und Köche, die über einen Einstieg an Bord nachdenken?

Einfach machen! Viele haben Angst, ihre Komfortzone zu verlassen. Aber zu Hause verpasst man nichts – hier sammelt man Erfahrungen fürs Leben. Natürlich arbeitet man hart, aber die Erlebnisse und Freundschaften wiegen das mehr als auf.

 

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seachefs.com

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