Kulinarische Toskana-Reise mit Maria Groß

Genussurlaub abseits der Touristenpfade
© Alexandra Gorsche
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Alexandra Gorsche © Conny Leitgeb Photography
18. Juli 2025 | 
Alexandra Gorsche

Erlebe eine außergewöhnliche Genussreise mit Maria Groß und Matthias Steube in die ursprüngliche Toskana. Fünf Tage voller Geschmack, echter Begegnungen und persönlicher Einblicke – fernab des Massentourismus, mitten im Herzen des Chianti.

Willkommen in der Toskana

Toskana mit Seele, fernab vom Erwartbaren, ganz nah am Wesentlichen: Wenn Menschen reisen, die ein Gespür für Geschmack, Begegnung und Echtheit haben, entsteht mehr als ein Urlaub. Es entsteht Erinnerung. So lässt sich die fünftägige Reise mit Maria Groß und Matthias Steube in den Osten der Toskana wohl am besten beschreiben – ein Format für maximal sechs Gäste, das keinen Plan verkauft, sondern ein Gefühl. Kein Sightseeing-Marathon, keine überfüllten Hotspots. Stattdessen: versteckte Bergdörfer, deren Namen man googeln müsste – wenn sie denn überhaupt digital existierten. Winzer:innen, die ihre Tore nur für uns öffnen. Und Gastgeber:innen, die ihre zweite Heimat zur Bühne für besondere Momente machen.

Wer führt durch die Toskana?

Maria Groß, Deutschlands bekannte Sterneköchin mit Herz, Mut und Meinung. Und Matthias Steube, Genussmensch und kulinarischer Stratege. Gemeinsam sind sie nicht nur kulinarisch ein Dreamteam – sie haben sich in der Toskana, neben ihrer Bachstelze in Erfurt, einen liebevoll restaurierten Rückzugsort geschaffen. Abseits vom Lärm. Und genau dort beginnt auch diese Reise.

Ein Zuhause auf Zeit – mit echten Begegnungen

Unser Ausgangspunkt: Loro Ciuffenna, ein mittelalterliches Dorf zwischen Florenz und Arezzo. Hier holen Maria und Matthias uns ab – in ihrem privaten Shuttle, immer mit einem Lächeln, oft schon mit einer Anekdote auf den Lippen.

Was folgt, ist keine durchgeplante Erlebnisreise, sondern ein Gefühl von Ankommen. Jeder Tag ist anders. Abgestimmt auf Wetter, Saison – und manchmal einfach auf die Lust. Und das ist kein Versprechen, sondern gelebte Philosophie: „Alles darf, nichts muss.“

Highlights, die bleiben

  • Weingüter mit Charakter
    Ob im Chianti oder versteckt hinter Zypressenreihen: Die familiengeführten Weingüter, die wir besuchen, sind keine Showrooms. Sie sind Orte, an denen gelebt, gearbeitet und manchmal auch improvisiert wird. Wir probieren die unterschiedlichsten Jahrgänge, lernen die Winzer:innen persönlich kennen – und verstehen, warum hier Wein nicht Produkt, sondern Persönlichkeit ist.
  • Kochen wie bei Freund:innen
    Ein Nachmittag im Innenhof, die Sonne im Gesicht, ein Glas Wein in der Hand. Während Maria und Matthias Bistecca alla fiorentina und Salsiccia für uns grillen, mischen wir mit – mal beim Kräuterzupfen, mal beim Antipasti-Verkosten. Das Ganze ohne Chichi, aber mit viel Gelächter, Rotwein und echter Nähe.
  • Kulinarik zum Erinnern
    Vier Restaurantbesuche, jeder für sich eine Hommage an die toskanische Küche. Mal rustikal in einer Trattoria, mal überraschend modern. Und ja: Es gab das beste Eis der Toskana. Geschmack, der bleibt – echte Küche, echte Produkte.

    Natürlich durfte auch eine authentische Cooking Class nicht fehlen: Gemeinsam mit Maria und Matthias haben wir Pasta von Grund auf selbst hergestellt – gerollt, gefüllt, geformt. Dabei wurde nicht nur Teig geknetet, sondern auch gemeinsam gelacht, getrunken, geredet – und natürlich am Ende mit Hingabe genossen.

    Kulinarisch war die Reise eine Hommage an das, was die Region im Innersten ausmacht: ursprüngliche, oft vergessene Gerichte, die man so kaum in einem Restaurant-Menü findet. Wir haben probiert:
    – die knusprige, kaum bekannte Schiacciata di Chiassaia,
    – den herben, fast kastanienherzigen Castagnaccio,
    – selbstgemachte Pici, wie sie seit Jahrhunderten von Hand gezogen werden,
    – Fagioli al fiasco, stundenlang in der Flasche gegarte Bohnen,
    und viele weitere Spezialitäten, die nur dort schmecken, wo sie geboren wurden.

    Besonders berührend: Manche dieser Produkte – wie das ungesalzene Landbrot – werden gar nicht an Tourist:innen verkauft, sondern nur für Einheimische gebacken. Und doch durften wir sie kosten. Ein Geschenk, das sich nicht bezahlen, sondern nur mit Respekt und echter Neugier einlösen lässt.

  • Versteckte Dörfer und echte Momente
    An einem Tag wandern wir durch ein Bergdorf, das auf keiner Karte steht. Ein anderes Mal sitzen wir in einem Garten mit Blick ins Valdarno, trinken Espresso. Es sind diese Begegnungen, die bleiben – nicht das perfekte Foto.

Was diese Reise so besonders macht

  • Maximal sechs Gäste – kein Massentourismus, sondern persönlicher Austausch
  • Private Begleitung durch Maria und Matthias – charmant, humorvoll, menschlich
  • Rundum-sorglos – alles organisiert, ohne starr zu sein
  • Kulinarisch kuratiert – von Frühstück bis Spätwein mit Tiefgang
  • Freiheit inklusive – ein ganzer Tag zur freien Verfügung, mit Tipps von Insidern
  • Unterkünfte mit Seele – z. B. bei Simona, einer Freundin von Maria und Matthias, mit Garten, Pool und Frühstück unter Bäumen
  • Jede Reise ist anders – und wer glaubt, er könnte diese Reise nur einmal erleben, der irrt. Denn jedes Mal werden neue Highlights und Insider-Tipps integriert, damit man wunderbar zum Wiederholungstäter werden kann

Fazit: Toskana neu gespürt

Diese Reise war keine Flucht. Sie war ein Ankommen. Bei uns selbst, bei großartigen Gastgeber:innen – und bei einem Landstrich, der mehr ist als ein Postkartenmotiv. Wer die Toskana mit Maria Groß und Matthias Steube erlebt, lernt keine Sehenswürdigkeiten auswendig. Sondern Aromen. Stimmen. Lachen. Und die Kunst, sich Zeit zu nehmen. Willkommen in der Toskana – nicht wie im Reiseführer. Sondern wie bei Freund:innen.

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