
Was, wenn der größte Luxus unserer Zeit nicht aus Gold, sondern aus Zeit besteht? Nicht aus Geschwindigkeit, sondern aus Entschleunigung? Immer mehr Menschen spüren: Es ist an der Zeit, anders zu reisen. Langsamer. Tiefer. Echter. Genau hier kommt ein Trend ins Spiel, der viel mehr ist als ein Wanderurlaub – Genusswandern.
Stell dir vor, du wanderst durch sonnengewärmte Weinberge, ein zarter Wind trägt den Duft reifer Trauben und feuchter Erde zu dir. Am Wegesrand ein kleiner Hof – mit frisch gebackenem Brot, hausgemachtem Polentamehl und einem Winzer, der seine Geschichte erzählt. Das ist kein Traum. Das ist Genusswandern.
Genusswandern ist die Antwort auf eine Sehnsucht: nach Tiefe statt Breite, nach echtem Erleben statt touristischem Abspulen. Es ist Bewegung, die inspiriert – nicht erschöpft. Kulinarik, die verwöhnt – nicht überfordert. Und Begegnung, die berührt – nicht oberflächlich bleibt.
Ein Paradebeispiel: die Reise entlang der Südtiroler Weinstraße im Herbst. Ein Herzensprojekt von Wanderführer Dirk Hector, das zeigt, wie Naturerlebnis, Kulinarik und Gastfreundschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis verschmelzen.
Was macht eine Genusswanderung so besonders? Es ist die Mischung aus hochwertiger Bewegung, feiner Kulinarik und echter Gemeinschaft. In kleinen Gruppen von maximal 12 Personen wird gewandert – individuell, aber nicht allein. Gespräche entstehen unterwegs. Pausen werden zu Momenten der Verbundenheit. Und ja – auch Paare entdecken sich hier oft neu.
Hector kombiniert als zertifizierter Gesundheitswanderführer und Kursleiter für Waldbaden Bewegung und Achtsamkeit mit Tiefe und Substanz. Keine Masse, kein Stress. Dafür Zeit, Stille und Aufmerksamkeit. Ein Wellnesshotel ersetzt das nicht. Es ergänzt es höchstens – wenn es gut ist.
Studien bestätigen, was Genusswanderer längst fühlen: Bewegung an der frischen Luft, abwechslungsreiche Ernährung und soziale Kontakte sind das Rezept für ein langes, gesundes Leben. Longevity heißt der Trend in der Wissenschaft – „Culinary Wellbeing“ in der Praxis. Genusswandern ist beides.
Gerade zu einer Zeit, in der digitale Nähe oft reale Einsamkeit verdeckt, bietet dieses Reisekonzept etwas zutiefst Menschliches: ein Miteinander. Ein Füreinander. Und manchmal auch ein einfaches, herzliches „Komm, wir gehen ein Stück zusammen.“
Genusswandern ist mehr als nur ein Trend. Es ist ein stilles Versprechen an sich selbst, das Leben wieder zu spüren. Langsam, intensiv – und voller Geschmack.
In nur zweieinhalb Jahren hat sich Ben Schütz Schritt für Schritt vom Demi Chef über den Chef de Partie bis hin zum Sous Chef hochgearbeitet, bevor er 2025 die Verantwortung als Küchenchef übernommen hat. Im Interview erzählt er, wie ihm dieser außergewöhnliche Erfolg gelungen ist, was das Arbeiten an Bord für ihn so besonders macht und warum er jungen Köchinnen und Köchen empfiehlt, den Schritt aufs Schiff zu wagen.
Die internationale Gastronomieszene öffnet erneut ihre Türen für den Nachwuchs: The World’s 50 Best Restaurants hat die Bewerbungsphase für das „50 Best Restaurants Scholarship“ 2026 gestartet. In Kooperation mit Parmigiano Reggiano richtet sich das Programm an junge Köch:innen, die am Beginn ihrer Karriere stehen.
Amsterdam kann vieles: laut, lebendig, touristisch. Aber vor allem kann die Stadt überraschen. Zwischen Michelin-Stern, versteckten Orten und echten Klassikern haben wir unsere persönlichen Highlights gesammelt, von Fine Dining bis Pommesbude.
Was, wenn der größte Luxus unserer Zeit nicht aus Gold, sondern aus Zeit besteht? Nicht aus Geschwindigkeit, sondern aus Entschleunigung? Immer mehr Menschen spüren: Es ist an der Zeit, anders zu reisen. Langsamer. Tiefer. Echter. Genau hier kommt ein Trend ins Spiel, der viel mehr ist als ein Wanderurlaub – Genusswandern.