Regenerative Food

Ausweg aus Krisen und Klimawandel?
Alexandra Gorsche © Conny Leitgeb Photography
31. Oktober 2022 | 
Alexandra Gorsche

Der Food Report 2023 von Hanni Rützler bezieht sich bedauerlicherweise auf die Pandemie und den Krieg in der Ukraine, welche sich auf die gesamte Lebensmittelindustrie und somit auf die Hotellerie und Gastronomie auswirken.

Nachhaltige Lebensmittel auch jenseits von Bio

Endlich wieder ein gesünderer Planet! „Regenerative Food“, ein Trend, der einen Ausweg aus der neben der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine nach wie vor bestehenden Krise weist: der Klimakrise. Eine regenerative Lebensmittelerzeugung kann die Treibhausgasemissionen reduzieren, indem sie die Abhängigkeit von synthetischen Düngemitteln verringert und gesunde Böden mit einem hohen Gehalt an organischen Stoffen und einer größeren mikrobiellen Vielfalt schafft.

Regenerative Methoden können auch in der konventionellen Landwirtschaft gut an unterschiedliche örtliche Gegebenheiten angepasst werden. Dazu zählen unter anderem die Verwendung verschiedener Pflanzensorten und Deckfrüchte, die Agroforstwirtschaft und sogenannte Rotationsweiden, auf denen Rinder, Schafe und Ziegen nur für bestimmte Zeiten grasen, um den Weidepflanzen und dem Boden Zeit zu geben, sich wieder zu erholen. Gesunde Böden tragen zur Wiederherstellung des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs bei und erhöhen die Fähigkeit des Bodens, Kohlenstoff zu binden und damit den Klimawandel zu bekämpfen.

Die Wahrheit liegt im Teig

Was eine gute Pizza ausmacht: Lektionen vom Ersten Wiener Pizzaverein

Pizza ist das demokratischste aller Gerichte. Jede:r hat eine Meinung dazu, fast alle glauben, sie zu verstehen – und doch scheitern erschreckend viele an diesem kulinarischen „Allgemeinbesitz“. In Wien wie auch darüber hinaus sprießen neapolitanische Pizzerien inzwischen aus dem Boden, exzellente Vertreter wie auch jene, deren Interesse an guter Pizza ein jähes Ende findet. Quantität ist bekanntlich nicht gleich Qualität. Oder, um es mit Martin Albrich vom Ersten Wiener Pizzaverein zu sagen: Pizza ist Brot. Und Brot verzeiht nichts.

Bienenwachstuch trifft Brotkultur

Zero-Waste für Profis & Gäste

Die österreichische Marke Kumanu zeigt, wie Kreislaufdenken im Alltag aussehen kann – und macht den Verzicht auf Plastik praktisch und ästhetisch. Mit ihren Bienenwachstüchern „Frischefritz“ sowie den Brot- und Snackbeuteln „Krümelkarl“ und „Pausenpaul“ liefert sie der Branche eine durchdachte Lösung, um Lebensmittel länger frisch zu halten – ganz ohne Plastik oder Alufolie.

Die Produkte bestehen aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle, Bio-Bienenwachs aus Österreich & Deutschland und Baumharz aus traditioneller Pecherei – eine Kombination, die antibakteriell wirkt und gleichzeitig natürliche Haltbarkeit garantiert.

Leonardo Hotels Cleanup Days

Gemeinsam für eine saubere Nachbarschaft

Leonardo Hotels erweitert sein Engagement und macht aus dem World Cleanup Day 2025 eine europäische Bewegung: In 12 Ländern beteiligen sich Mitarbeitende aus 140 Hotels an Aufräumaktionen – von Berlin bis Bukarest, von London bis Rom. Statt eines einzigen Tages wurde der Zeitraum auf zehn Tage ausgeweitet, um möglichst vielen Teams die Teilnahme zu ermöglichen.

quick & dirty
Gesunde Böden tragen zur Wiederherstellung des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs bei. Foto beigestellt
Regenerative Food

Der Food Report 2023 von Hanni Rützler bezieht sich bedauerlicherweise auf die Pandemie und den Krieg in der Ukraine, welche sich auf die gesamte Lebensmittelindustrie und somit auf die Hotellerie und Gastronomie auswirken.