In Zeiten, in denen Gastronom:innen und Hoteliers immer mehr selbst ihr Gemüse anbauen, kommt die Oldschool-Konservierung genau richtig. Fermentieren hat mehrere Vorteile: Die Lebensmittel werden auf natürliche Art konserviert, sie bedürfen für die Lagerung keinen Strom und die Aromen, die beim Fermentieren freigesetzt werden, sind außergewöhnlich. Und noch dazu ist der Vorgang sehr einfach und passt in jede Betriebsart ob A-la-carte-Restaurant oder Systemcaterer – der Einsatz von fermentierten Produkten ist in Qualität und Menge nicht begrenzt. Achtsamkeit ist beim Salz wichtig, das Basis jeder Fermentation ist – in körniger Form oder als Lake. Zuwenig fördert den Verderb, zu viel macht das Produkt schwer einsetzbar.
Das hierzulande berühmteste aller fermentierten Lebensmittel ist Sauerkraut. Aber auch Schokolade, Kefir, Kakao, Bier, Käse oder Sauerteigbrot entstehen durch Fermentation. Insbesondere in der asiatischen Küche sind viele fermentierte Lebensmittel zu finden. Wie der koreanische Klassiker Kimchi – scharf eingelegter Weißkohl. Oder Tempeh, das aus fermentierten Sojabohnen gewonnen wird und ein beliebter veganer Fleischersatz ist. Und auch Miso hat einen Fermentationsprozess durchlaufen, bevor es auf dem Teller landet.
Geeignet sind prinzipiell alle Gemüsesorten, besonders gut geht es aber mit Gemüse, das nicht zu weich sind, also etwa Kohl, Wurzelgemüse, Bohnen, Rote Bete, Kürbis oder Paprika.
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INFO
Eat Yourself Healthy
Autor: Jamie Oliver
Übersetzung: Helmut Ertl
Verlag: DK Verlag
Umfang: 320 Seiten
ISBN: 978-3-8310-5230-1
Preis: € 32,00
Die World’s 50 Best Restaurants Awards schreiben Geschichte: Erstmals findet die prestigeträchtige Preisverleihung 2026 in Abu Dhabi statt. Was das für die internationale Gastronomieszene bedeutet, warum der Standort strategisch klug gewählt ist und welche Impulse davon für Hospitality, Fine Dining und globale Food-Trends ausgehen.
Wenn sich im Stuttgarter Mercedes-Benz Museum mehr als 275 Sterneköchinnen und Sterneköche versammeln, entsteht mehr als eine Gala. Es entsteht ein Machtzentrum der Kulinarik – konzentriert, verdichtet, hochprofessionell. Die ahgz Sterne Awards 2026, verliehen im Rahmen der „Nacht der Sterne“, haben eindrucksvoll gezeigt, wie stark die Spitzengastronomie im deutschsprachigen Raum vernetzt ist – und wie sehr sie bereit ist, sich selbst zu reflektieren.
In Zeiten, in denen Gastronom:innen und Hoteliers immer mehr selbst ihr Gemüse anbauen, kommt die Oldschool-Konservierung genau richtig. Fermentieren hat mehrere Vorteile: Die Lebensmittel werden auf natürliche Art konserviert, sie bedürfen für die Lagerung keinen Strom und die Aromen, die beim Fermentieren freigesetzt werden, sind außergewöhnlich. Und noch dazu ist der Vorgang sehr einfach und passt in jede Betriebsart ob A-la-carte-Restaurant oder Systemcaterer – der Einsatz von fermentierten Produkten ist in Qualität und Menge nicht begrenzt. Achtsamkeit ist beim Salz wichtig, das Basis jeder Fermentation ist – in körniger Form oder als Lake. Zuwenig fördert den Verderb, zu viel macht das Produkt schwer einsetzbar.