Gutes Tun und damit auch noch Geld sparen. Leere Bio-Tonnen und Zero Waste sind nicht nur ethisch vorbildlich, sondern auch Budget-freundlich.
Jeder der mich kennt oder einen Blick in meine Rezepte schaut, erkennt sofort. Zero waste ist ein wichtiges Thema in meiner Küche. Es geht mir hier einerseits um die Wertschätzung des Produkts gegenüber, darüber hinaus, aber auch um eine Kostenersparnis und wertvolle Nutzung unserer Ressourcen. Und die Draufgabe ist es, überraschende Genussmomente zu erschaffen, mit denen man einfach nicht gerechnet hat. Voraussetzung ist für die Verarbeitung von Schalen & Co, dass es sich um Bio-Produkte handelt.
Aus Karottengrün lässt sich ein Pesto mit Zugabe von Pinienkernen, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl, zubereiten, das auch tiefgekühlt aufbewahrt werden kann.
Aus Karottenschalen lassen sich Chips zubereiten:
Mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer bei 180 Grad im Ofen 15 Minuten goldgelb backen.
Zubereitung von Pickles:
Abschnitte, Schalen und Stängel von Karotten, Brokkoli und Blumenkohl, Kreuzkümmelsamen, Lorbeerblatt
mit einer Salzlösung und Essig übergießen und kühl lagern.
Gurkenschalen lassen sich für kühle Drinks oder für einen vitaminreichen Smoothie unglaublich vielfältig wiederverwerten:
Als Beigabe zu Cocktails oder als Spritz gemixt mit Minzstängeln, Zitronensaft, Soda und Eiswürfeln. Ein Gurke Ingwer Smoothie, bestehend aus den Schalen einer Gurke, Apfelstücken, Ingwer, einem Schuss Zitrone und Wasser, ist nicht nur erfrischend, sondern beinhaltet wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Die Gurkenendstücke lassen sich in feine Scheiben geschnitten mit gelben Senfkörnern und einer Salzlösung und Essig aufgeschüttet zu Pickles verarbeiten.
Kohlrabiblätter werden ähnlich wie Kräuter oder Spinat verarbeitet. Mit ihrem intensiven Aroma kann man Mischsalat aufpeppen, Suppen und Eintöpfe verfeinern oder einen vitalstoffreichen Smoothie zaubern. Auch lassen sich die Blätter zwischen zwei Silikonmatten gepresst mit Öl und Zucker besprüht, kurz im Ofen gebacken, als schmackhaftes Dekoelement einsetzen.
Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend – sie verändert die Gastronomie grundlegend. Die Gewinner:innen der Lieferando Awards 2024 zeigen: Restaurants mit nachhaltigen und veganen Konzepten gewinnen an Bedeutung. Doch was macht ein Restaurant wirklich nachhaltig? Und kann pflanzenbasierte Küche mit Klassikern wie Burger und Pizza mithalten?
Österreichs Küche steht für Bodenständigkeit, Geschmack und Tradition. Doch während die klassische Hausmannskost von Wiener Schnitzel bis Kaiserschmarrn stets beliebt bleibt, zeigt sich ein spannender Trend: Immer mehr Gastronom:innen wagen den kreativen Spagat zwischen Altbewährtem und Neuinterpretation – mit großem Erfolg.
Ein Beweis dafür sind die Gewinner:innen der Lieferando Awards 2024: Das Wiener Genuss Knödel wurde als „Innovativstes Restaurant“ ausgezeichnet, während das Heurigenrestaurant Wittmann sich als bestes österreichisches Restaurant durchsetzen konnte. Doch was macht moderne Hausmannskost so begehrt? Und erleben wir eine Renaissance der österreichischen Küche?
Elvis Parić bäckt Pizza, die in Amstetten bereits Kultstatus genießt. Aus seinem Foodtruck „Elvis Pizzazz“ verkauft er täglich bis zu 100 Pizzen – doch das ist erst der Anfang. Die Vorbereitungen für ein eigenes Restaurant laufen, die Ideen für das sesshafte Konzept sprudeln. Die mobile Küche bleibt aber fester Bestandteil des Konzepts.
Jeder der mich kennt oder einen Blick in meine Rezepte schaut, erkennt sofort. Zero waste ist ein wichtiges Thema in meiner Küche. Es geht mir hier einerseits um die Wertschätzung des Produkts gegenüber, darüber hinaus, aber auch um eine Kostenersparnis und wertvolle Nutzung unserer Ressourcen. Und die Draufgabe ist es, überraschende Genussmomente zu erschaffen, mit denen man einfach nicht gerechnet hat. Voraussetzung ist für die Verarbeitung von Schalen & Co, dass es sich um Bio-Produkte handelt.