
Der Food Report 2023 von Hanni Rützler bezieht sich bedauerlicherweise auf die Pandemie und den Krieg in der Ukraine, welche sich auf die gesamte Lebensmittelindustrie und somit auf die Hotellerie und Gastronomie auswirken.
Endlich wieder ein gesünderer Planet! „Regenerative Food“, ein Trend, der einen Ausweg aus der neben der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine nach wie vor bestehenden Krise weist: der Klimakrise. Eine regenerative Lebensmittelerzeugung kann die Treibhausgasemissionen reduzieren, indem sie die Abhängigkeit von synthetischen Düngemitteln verringert und gesunde Böden mit einem hohen Gehalt an organischen Stoffen und einer größeren mikrobiellen Vielfalt schafft.
Regenerative Methoden können auch in der konventionellen Landwirtschaft gut an unterschiedliche örtliche Gegebenheiten angepasst werden. Dazu zählen unter anderem die Verwendung verschiedener Pflanzensorten und Deckfrüchte, die Agroforstwirtschaft und sogenannte Rotationsweiden, auf denen Rinder, Schafe und Ziegen nur für bestimmte Zeiten grasen, um den Weidepflanzen und dem Boden Zeit zu geben, sich wieder zu erholen. Gesunde Böden tragen zur Wiederherstellung des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs bei und erhöhen die Fähigkeit des Bodens, Kohlenstoff zu binden und damit den Klimawandel zu bekämpfen.
Mit der Initiative Wir trinken steirisch setzt Wein Steiermark ein starkes Zeichen für Herkunft, Regionalität und gelebte Weinkompetenz. Für Gastronom und Gastgeber entsteht daraus mehr als eine Kampagne: steirischer Wein wird zum Erlebnis, zur Empfehlung am Tisch und zum strategischen Werkzeug für mehr Sichtbarkeit, Wertschöpfung und regionale Identität.
Die Gostilna Rajh in Bakovci nahe Murska Sobota gilt als kulinarischer Botschafter der slowenischen Region Prekmurje. Tanja, Damir und Leon Pintarič zeigen, wie traditionelle Gerichte wie Lángos, Bograč, Essigfleisch und Prekmurska gibanica mit moderner Handschrift und echter Gastfreundschaft zu einem kulinarischen Reiseziel werden, nur kurz hinter der österreichischen Grenze.
Im Juni 2026 bringt David Toutain seine naturverwurzelte Zwei-Sterne-Küche ins Restaurant Ikarus im Red Bull Hangar-7 in Salzburg. Der französische Koch aus Paris zeigt, warum Gemüse, Kräuter, Fermentation und kurze Lieferketten im Fine Dining keine Nebendarsteller mehr sind, sondern die neue Sprache von Luxus. Ein Menü zwischen Normandie, Nachhaltigkeit und jener grünen Erbse, die Toutain den Kaviar des Gemüses nennt.
Der Food Report 2023 von Hanni Rützler bezieht sich bedauerlicherweise auf die Pandemie und den Krieg in der Ukraine, welche sich auf die gesamte Lebensmittelindustrie und somit auf die Hotellerie und Gastronomie auswirken.