
Traditionelle Gerichte vegan interpretiert werden in Zukunft zu einem Teil unserer Esskultur. Das stellt Trendforscherin Hanni Rützler fest. Neben neuen Hightech-Imitaten von Fleisch und Fisch glänzen auch fleischlose Adaptionen von Wirtshausklassikern, die ohne komplizierte Zutatenlisten auskommen. Die nach wie vor angesagten Bowls lassen sich zum Beispiel hervorragend „veganisieren“ – ob süß oder herzhaft, Frühstück oder Mittagssnack.
Mittlerweile problemlos ohne tierische Zutaten möglich: Gemüse, Früchte oder Salat, Nüsse oder Kerne sind perfekt für einen schnellen Snack geeignet. Dazu kommen dann noch Sattmacher wie Quinoa, Couscous oder Bulgur, diese bieten jede Menge Spielraum. Und dann dürfen wir auf das sogenannte Superfoods nicht vergessen: Avocado, Granatapfel oder Chiasamen stehen beispielsweise bei gesundheitsbewussten Genießern hoch im Kurs. Die regionalen Alternativen dazu heißen Rote Beete, Leinsamen oder Grünkohl. Mit Fantasie und Kreativität entstehen leckere pflanzliche Alternativen – in Form von gesunden Snacks, raffinierter Vielfalt oder beliebten Kindheitserinnerungen.
Fleisch verliert seine Rolle als Leitprodukt unserer Esskultur – zumindest in den Visionen innovativer Lebensmitteltechnolog:innen und Investor:innen sowie im veganen Diskurs um „richtige“ Ernährung. Plant-based Food hat sich zu einem der wichtigsten Food-Trends unserer Zeit entwickelt. Neben pflanzenbasierten Produkten kündigen sich nun auch weitere Alternativen wie Alt-Protein und Cell-cultured Food an, die Fleisch und Fisch in Geschmack und Textur immer ähnlicher werden.
Von Darmgesundheit bis alkoholfreier Genuss, von KI-gestützter Einkaufsplanung bis zu viralen Food-Hypes: Der österreichische Online-Supermarkt Gurkerl.at sieht vier Megatrends, die 2026 die Food- und Beverage-Branche nachhaltig verändern werden. Chefeinkäuferin Nina Gerhardt erklärt, warum sich Konsum nicht mehr nur um Preis und Verfügbarkeit dreht – sondern um Lifestyle, Wohlbefinden und digitale Intelligenz.
Wenn kulinarische Exzellenz zum ökologischen Statement wird – und Spitzenköche Verantwortung übernehmen: Nachhaltigkeit endet nicht bei der Verpackung – sie beginnt bei der Produktwahl. Das zeigt eindrucksvoll die Vereinigung Relais & Châteaux, die mit über 580 Mitgliedshäusern als weltweit größte Gourmetgemeinschaft gilt. Gemeinsam mit der NGO Ethic Ocean hat sie eine Initiative gestartet, die konsequenter nicht sein könnte: Ihre Küchenchefs verpflichten sich, bedrohte Fisch- und Meeresfrüchtearten von ihren Speisekarten zu streichen – solange, bis sich die Bestände wieder erholt haben.
Traditionelle Gerichte vegan interpretiert werden in Zukunft zu einem Teil unserer Esskultur. Das stellt Trendforscherin Hanni Rützler fest. Neben neuen Hightech-Imitaten von Fleisch und Fisch glänzen auch fleischlose Adaptionen von Wirtshausklassikern, die ohne komplizierte Zutatenlisten auskommen. Die nach wie vor angesagten Bowls lassen sich zum Beispiel hervorragend „veganisieren“ – ob süß oder herzhaft, Frühstück oder Mittagssnack.