
Intelligente Kochsysteme, ressourcenschonende Wassertechnologien und durchdachte Abläufe: Neue Studien und Praxisbeispiele zeigen, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Profiküche Hand in Hand gehen. Was die Branche daraus lernen kann – und warum sich Investitionen in smarte Systeme lohnen.
Die Ergebnisse der Praxisstudie „Effizienzsteigerung gewerblicher Küchen“, durchgeführt von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf gemeinsam mit Rational, sprechen eine klare Sprache: Moderne Küchentechnik spart nicht nur Wasser und Energie, sondern verbessert auch die Qualität der Speisen sowie die Arbeitsbedingungen für das Personal.
Im Fokus der Untersuchung stand der Küchenumbau der AXA Konzern AG am Standort Köln. Durch den Einsatz intelligenter Kochsysteme wie dem iVario Pro und iCombi Pro sowie dem digitalen Managementsystem ConnectedCooking konnten bemerkenswerte Einsparungen erzielt werden.
„So konnte etwa der Wasserverbrauch um 47,9 % gesenkt werden“, betont Studienleiter Prof. Dr. Michael Greiner. Auch die Energieeinsparung von 24,1 % sei trotz zusätzlicher Schnellkühler signifikant. Ein zentrales Ergebnis: Nicht die Anschlussleistung, sondern der effiziente Betrieb zählt – so konnten Leistungsspitzen um 20,5 % reduziert werden, was langfristig die Energiekosten senkt.
Neben ökologischen und ökonomischen Faktoren wurde auch die Perspektive der Mitarbeitenden berücksichtigt. Höhenverstellbare Kochsysteme und ein optimiertes Produktionsmodell (z. B. Cook-&-Chill-Verfahren) sorgen für ergonomisches Arbeiten und entlasten das Team durch bessere Planbarkeit. Die Speisenqualität steigt – nicht zuletzt, weil Lebensmittel nicht mehr stundenlang warmgehalten werden müssen. „Moderne Technik erleichtert den Arbeitsalltag und macht Küchenjobs attraktiver – ein echter Vorteil angesichts des Fachkräftemangels“, so Greiner.
Auch im Hotelbereich zeigt sich, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Im voco Brussels City North Hotel setzt man auf wassersparende Armaturen von hansgrohe kombiniert mit dem intelligenten Grauwasserrecyclingsystem von Hydraloop. Mit Erfolg: Rund 1,2 Millionen Liter Wasser werden dort jährlich eingespart.
Die EcoSmart-Technologie sorgt dafür, dass Armaturen und Brausen den Wasserverbrauch deutlich reduzieren – bei gleichbleibendem Komfort. Gleichzeitig wird das Duschabwasser mithilfe der Hydraloop-Technologie aufbereitet und für die Toilettenspülung wiederverwendet.
„Indem wir Wasserspartechnologie mit einem durchdachten Recyclingkonzept kombinieren, können wir Nachhaltigkeit und Design vereinen“, erklärt Hotelmanager Steven Vandevelde. Ein Ansatz, der mit dem Green Key-Zertifikat für Nachhaltigkeit belohnt wurde – und als Vorbild für die Branche dienen kann.
Ob in der Großküche oder im Hotelbad – der Weg zu mehr Nachhaltigkeit führt über intelligente Technologien und durchdachte Prozesse. Die Beispiele zeigen eindrucksvoll: Investitionen in smarte Küchengeräte, Wasserrecycling und energieeffiziente Systeme zahlen sich nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich aus. Für die Branche bedeutet das: Wer jetzt modernisiert, stärkt nicht nur seine Zukunftsfähigkeit, sondern auch seine Arbeitgeberattraktivität und Gästezufriedenheit.
Mit der neuen fortlaufenden Editorial-Serie „The Personal Touch“ richtet Portrait Hotels den Blick auf jene Persönlichkeiten, die den Charakter der Häuser in Mailand, Florenz und Rom prägen: Hosts, Concierges, Köche, Bartender oder Mitglieder des Lifestyle Teams, deren Geschichten, Rituale und lokale Perspektiven Teil der Portrait Experience werden.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Einblicke, italienische Alltagskultur und jene kleinen Gesten, die aus einem Aufenthalt mehr als nur eine Reise machen. Statt ausschließlich Orte zu zeigen, erzählt die Serie von Menschen, Erinnerungen und Traditionen, die das italienische Lebensgefühl ausmachen.
Im Juli 2026 bringt George Papazacharias, Chef des gefeierten Restaurants Delta in Athen, seine Interpretation moderner griechischer Küche nach Salzburg. Im Restaurant Ikarus im Hangar-7 zeigt er, warum Griechenland kulinarisch längst mehr ist als Moussaka, Souvlaki und Urlaubserinnerung und wie radikal zeitgemäß Herkunft schmecken kann.
Haben Sie sich im Sommerurlaub schon mal dabei ertappt, wie Sie am Strandkiosk standen und sagten: „Ich hätte gerne zwei Kugeln von dem… äh… Eis-Dings da“? Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gerade die vermeintlich wichtigste Vokabel der deutschen Sprache benutzt.
Intelligente Kochsysteme, ressourcenschonende Wassertechnologien und durchdachte Abläufe: Neue Studien und Praxisbeispiele zeigen, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Profiküche Hand in Hand gehen. Was die Branche daraus lernen kann – und warum sich Investitionen in smarte Systeme lohnen.