
Warum zieht uns ein bestimmtes Smartphone magisch an, während ein anderes kaum Beachtung findet? Weshalb prägt sich das Logo einer Marke so tief in unser Bewusstsein ein, dass wir es selbst auf einem verblassten Plakat sofort wiedererkennen? Die Antwort liegt auf der Hand: Intuitives Design, strategisches Storytelling und eine Kommunikation, die nicht belehrend wirkt, sondern begehrlich macht.
Während Unternehmen aus Mode-, Tech- oder Luxusbranchen diese Mechanismen meisterhaft beherrschen, bleibt die F&B-Welt hier erstaunlich zurückhaltend. Es wird mit Herz gekocht, mit Leidenschaft serviert – aber die Kraft einer konsequenten, visuell ansprechenden Markenkommunikation bleibt vielerorts ungenutzt. Hier steckt ein enormes Potenzial!
Die großen Fast-Food-Franchises haben natürlich längst erkannt, dass nicht nur das Produkt, sondern auch das Markenerlebnis Entscheidungen steuert. Wer aber nachhaltige, gesunde Küche erfolgreich in den Mainstream bringen will, muss nicht nur mit Qualität und Werten überzeugen, sondern auch mit einer Ästhetik, die Emotionen weckt und Verlangen schafft – nach gutem Essen, nach bewusstem Genuss, nach einem Lebensstil, der Nachhaltigkeit mit Freude verbindet.
Die Zukunft der Gastronomie gehört Betrieben, die Nachhaltigkeit sowohl als ethische Verpflichtung als auch als Chance begreifen. Dabei geht es nicht nur um die Herkunft und Verarbeitung der Produkte, sondern auch darum, ihren Mehrwert durch gezielte Präsentation, Kommunikation und Positionierung in den Mittelpunkt zu rücken. Nachhaltigkeit und Begehrlichkeit können Hand in Hand gehen – wenn eine Strategie dahintersteckt.
Eines ist klar: Verbraucher:innen legen Wert auf Nachhaltigkeit – und zeigen das auch mit ihrem Kaufverhalten. 92 % geben an, dass Nachhaltigkeit bei der Markenwahl wichtig ist. Begriffe wie „bio“ sind gefragter denn je, während neuere Konzepte wie regenerative Landwirtschaft, CO₂-Fußabdruck oder verantwortungsvolle Beschaffung im Branding Kontext zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Ziel ist es, bekannte Mechanismen aus der Welt wertvoller Marken in die Gastronomie zu übersetzen. Idealerweise entsteht damit ein gewisser Suchtfaktor – ein kulinarisches Erlebnis, das nicht nur Genuss bietet, sondern auch eine Dopaminausschüttung auslöst. Gäste sollen das befriedigende Gefühl haben, sich selbst (und der Welt) etwas Gutes zu tun, und genau dieses Verlangen immer wieder stillen wollen – bis sie ganz automatisch zu begeisterten Stammgästen werden.
Mehr zur genussvollen Kommunikation lesen Sie im ersten Genusspunkt-ePaper!
Die österreichische Marke Kumanu zeigt, wie Kreislaufdenken im Alltag aussehen kann – und macht den Verzicht auf Plastik praktisch und ästhetisch. Mit ihren Bienenwachstüchern „Frischefritz“ sowie den Brot- und Snackbeuteln „Krümelkarl“ und „Pausenpaul“ liefert sie der Branche eine durchdachte Lösung, um Lebensmittel länger frisch zu halten – ganz ohne Plastik oder Alufolie.
Die Produkte bestehen aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle, Bio-Bienenwachs aus Österreich & Deutschland und Baumharz aus traditioneller Pecherei – eine Kombination, die antibakteriell wirkt und gleichzeitig natürliche Haltbarkeit garantiert.
Was ursprünglich als Social-Media-Trend begann, wird hier zur Hommage an kleine, feine Genussmomente. Georgia Freedman feiert mit farbenfrohen Snackideen, Dips, Antipasti und Brotvariationen das unkomplizierte Zusammensein – und zeigt, dass gutes Essen auch einfach sein darf.
INFO
Girl Dinner
Autorin: Georgia Freedman
Verlag: Callwey
Umfang: 160 Seiten
ISBN: 978-3-7667-2807-4
Preis: € 22,00 (D) / € 22,70 (A) / sFr 30,90
Leonardo Hotels erweitert sein Engagement und macht aus dem World Cleanup Day 2025 eine europäische Bewegung: In 12 Ländern beteiligen sich Mitarbeitende aus 140 Hotels an Aufräumaktionen – von Berlin bis Bukarest, von London bis Rom. Statt eines einzigen Tages wurde der Zeitraum auf zehn Tage ausgeweitet, um möglichst vielen Teams die Teilnahme zu ermöglichen.
Warum zieht uns ein bestimmtes Smartphone magisch an, während ein anderes kaum Beachtung findet? Weshalb prägt sich das Logo einer Marke so tief in unser Bewusstsein ein, dass wir es selbst auf einem verblassten Plakat sofort wiedererkennen? Die Antwort liegt auf der Hand: Intuitives Design, strategisches Storytelling und eine Kommunikation, die nicht belehrend wirkt, sondern begehrlich macht.