Mehr als ein Sommerflirt

Warum alkoholfreier Aperitif zum Muss auf der Getränkekarte wird
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Alexandra Gorsche © Conny Leitgeb Photography
4. April 2025 | 
Alexandra Gorsche

Italienisches Flair, einfache Anwendung und das perfekte Produkt zur richtigen Zeit: Mit dem neuen Aperitivo Sirup bringt Spitz eine alkoholfreie Lösung in die Gastronomie, die sowohl im Schanigarten als auch in der Kantine funktioniert. Vertriebsleiter Sebastian Libiseller über Trends, Gelingsicherheit – und warum der Deckungsbeitrag beim richtigen Look gleich mitserviert wird.

Alkoholfrei in der Gastronomie

Alkoholfrei ist längst kein Trend mehr, sondern Teil eines neuen gastronomischen Selbstverständnisses. Das spiegelt sich auch in der Produktentwicklung bei Spitz wider. „Wir sehen einen klaren Rückgang des Alkoholkonsums – nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in der Gastronomie“, erklärt Sebastian Libiseller, Vertriebsleiter für den HORECA-Bereich. Statt Cola oder klassischem Fruchtsaft will man in Attnang-Puchheim neue, geschmacklich anspruchsvolle Ideen etablieren: alkoholfreie Aperitifs, die optisch und sensorisch dem Original nahekommen – ohne Kompromisse.

Gelingsicher und vielseitig: der neue Aperitivo Sirup

Herzstück der aktuellen Innovation ist der neue Aperitivo Sirup, der pünktlich zum Frühlingsstart vorgestellt wurde. „Unser Anspruch war klar: eine geschmacklich intensive, aber einfach handhabbare Alternative zum klassischen Aperitif zu schaffen“, so Libiseller. Das Ergebnis: ein Sirup mit intensiver Bitterorange-Note, der sich 1:7 mit Soda oder Tonic aufgießen lässt – oder kreativ weiterentwickeln, etwa für alkoholreduzierte Signature-Serves.

Doch nicht nur der Geschmack war entscheidend: „Gelingsicherheit ist für unsere Kunden das A und O. Egal ob Eventcatering, Stadthalle oder Gemeinschaftsverpflegung – der Drink muss schnell, einfach und reproduzierbar sein“, betont Libiseller. Hier punktet der Sirup: Er spart Zeit, benötigt kaum Personalressourcen und ist sofort servierfertig – inklusive echtem „Italian Summer Feeling“ im Glas.

Pflicht statt Kür – auch auf der Hütte

In der gehobenen Gastronomie ist alkoholfreier Genuss längst etabliert – aber wie sieht es in anderen Bereichen aus? Für Libiseller ist klar: „In der klassischen Gastronomie ist das längst Pflicht. Ob Burgerlokal oder Skihütte – der Gast erwartet heute eine hochwertige alkoholfreie Alternative, die nicht nach Verzicht schmeckt.“ Das Bedürfnis sei da, oft gehe es sogar darum, dass man nicht merkt, dass kein Alkohol im Spiel ist. Genau hier setzt Spitz an.

Wenn die Präsentation stimmt, stimmt auch der Deckungsbeitrag

Auch wirtschaftlich lohnt sich der alkoholfreie Aperitif: „Wir wollen dem Gastronomen ein Produkt geben, mit dem er wiederum seinen Gästen echten Mehrwert bietet. Wenn die Präsentation passt, dann stimmt auch der Preis – und der Deckungsbeitrag gleich mit“, betont Libiseller. Der Sirup soll sich flexibel in bestehende Karten einfügen und dabei ein eigenständiges Genusserlebnis bieten – optisch ansprechend, geschmacklich vertraut.

Ausblick: Das ist erst der Anfang

Spitz denkt bereits weiter: Die alkoholfreie Linie soll weiter ausgebaut werden – mit Inspiration aus der Welt der alkoholischen Klassiker. „Wir beobachten die Entwicklungen genau. Gerade weil wir wissen, wie stark diese Kategorie wächst, ist klar: Der alkoholfreie Aperitif ist gekommen, um zu bleiben. Und wir haben noch viele Ideen in der Schublade.“ Und privat? Wie trinkt der Vertriebsleiter seinen alkoholfreien Aperitif am liebsten? „Ganz klassisch – mit Soda, viel Eis und einer Orangenscheibe. Das reicht vollkommen. Wenn das Glas gut aussieht, wirkt das – auch ohne Alkohol.“

Unser Fazit für die Zukunft

Die Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen wächst – und mit ihr der Anspruch an Geschmack, Qualität und Präsentation. Wer heute auf alkoholfreie Aperitifs setzt, entscheidet sich nicht nur für ein trendiges Zusatzangebot, sondern für eine neue Selbstverständlichkeit in der Getränkekarte. Die Zukunft gehört jenen Betrieben, die erkennen: Genuss braucht keinen Alkohol – aber Ideen, die begeistern.

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Zwischen Vertrauen und Kontrolle

Wie viel darf KI allein machen?

Eine neue Servicekraft wird gesucht. Die Besetzung der Stelle ist dringend, die Zeit knapp – und die Bewerbung kommt nachts um halb eins. Nicht per E-Mail, sondern über WhatsApp. Die ersten Fragen beantwortet ein KI-gestützter Chatbot, der Termin für das Probearbeiten wird automatisch vorgeschlagen. Alles läuft effizient, schnell und scheinbar ganz ohne menschliches Zutun.

Solche Prozesse sind längst kein Zukunftsszenario mehr, sondern Realität. Doch genau hier stellt sich die Frage: Wie viel darf KI eigentlich allein entscheiden – und wann braucht es den Menschen als Kontrollinstanz? Zwischen Automatisierung und Verantwortung entsteht ein neues Spannungsfeld, das besonders in personalintensiven Branchen wie der Gastronomie und Lebensmittelproduktion sensibel gestaltet werden muss.

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Spitz Aperitivo Sirup im Glas © Spitz
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