
Mit der Veröffentlichung der erweiterten Rangliste von Platz 51 bis 100 gibt Latin America’s 50 Best Restaurants einen jener Einblicke frei, die weltweit für Aufmerksamkeit sorgen. Denn kaum eine Region überzeugt aktuell so sehr mit Vielfalt, Energie und kulinarischer Innovationskraft wie Lateinamerika – ein Kontinent, auf dem Tradition und Modernität in faszinierenden Spannungsfeldern aufeinandertreffen.
Die diesjährige Liste umfasst 26 Städte und 13 neue Einträge. Sie erzählt von außergewöhnlichen Persönlichkeiten, frischen Konzepten, mutigen Ideen und kulinarischen Zentren, die ihre Rolle im globalen Gastrosystem weiter ausbauen.
Die „51–100“-Reihe ist viel mehr als eine Vorstufe zum Hauptranking: Sie macht sichtbar, welche Talente kurz davorstehen, international durchzustarten, und zeigt jene Städte, in denen die Gastronomie gerade mit besonderer Kraft aufblüht. Gleichzeitig bildet sie kulinarische Bewegungen ab, die für Köch:innen, Hoteliers und Food-Lovers weltweit relevant sind, und liefert Orientierung für alle, die ihre kulinarischen Reisen bewusst und inspiriert planen möchten. Vor allem aber zeigt sie, wie kraftvoll Essen als kultureller Ausdruck wirken kann – als Spiegel von Identität, Herkunft und gesellschaftlichem Zeitgeist.
Bewertet wird durch die Latin America’s 50 Best Restaurants Academy, bestehend aus 300 Expert:innen – Journalist:innen, Köch:innen, Produzent:innen, Restaurateur:innen und erfahrenen Gourmets. Die Prozesse werden zusätzlich von Deloitte auditiert.
Wenn man die Energie dieser Region verstehen möchte, muss man sie erleben – und manchmal begegnen einem die Schlüsselmomente weit entfernt ihrer Herkunft. Im November 2025 fand in Wien ein außergewöhnliches kulinarisches Treffen statt: ein 6-Hands-Dinner, bei dem Fabricio Lemos und Liliane Arouca vom Restaurant Origem (Salvador, Brasilien – Platz 52) gemeinsam mit Kias Burget im Kias – Modern Brazilian Restaurant kochten. Zwei Abende, an denen brasilianische Tiefe, lokale Handschrift und internationale Technik aufeinandertreffen durften – eindrucksvoll, konzentriert, persönlich.
Solche Begegnungen zeigen, weshalb Rankings wie die 50 Best eine so besondere Rolle spielen: Sie ermöglichen Dialog, öffnen Türen, schaffen Sichtbarkeit und verbinden Küchenstile, die sonst selten in dieser Form zusammentreffen.
51 Pujol — Mexico City
52 Origem — Salvador
53 Conservatorium — San José
54 Cara de Vaca — Monterrey
55 Kotori — São Paulo
56 Metzi — São Paulo
57 La Calma by Fredes — Santiago
58 Le Chique — Cancún
59 Sud 777 — Mexico City
60 Clara — Quito
61 La Tapa Del Coco — Panama City
62 Shizen — Lima
63 Pulpería Santa Elvira — Santiago
64 Ness — Buenos Aires
65 Oseille — Rio de Janeiro
66 Clon — Lima
67 Maní — São Paulo
68 Tributo — Quito
69 Mishiguene — Buenos Aires
70 Gran Dabbang — Buenos Aires
71 Em — Mexico City
72 Umi — Panama City
73 Cepa — São Paulo
74 D.O.M. — São Paulo
75 Gustu — La Paz
76 Oda — Bogotá
77 Alo’s — Buenos Aires
78 El Papagayo — Córdoba
79 Ancestral — La Paz
80 Manu — Curitiba
81 Astrid y Gastón — Lima
82 Fonda Lo Que Hay — Panama City
83 Parador La Huella — José Ignacio
84 Nicos — Mexico City
85 Debora — Bogotá
86 Manzanar — Montevideo
87 El Xolo — San Salvador
88 Aguají — Sosúa
89 La Casa Bistró — Caracas
90 Lunario — Valle de Guadalupe
91 Caleta — Panama City
92 Lo de Tere — Punta del Este
93 Notiê — São Paulo
94 Ana — Guatemala City
95 Demencia — Santiago
96 Selma — Bogotá
97 Azafrán — Mendoza
98 Sambombi Bistró Local — Medellín
99 Restaurante Manga — Salvador
100 Fukasawa — Santiago
Die erweiterte Liste 51–100 zeigt eindrucksvoll, dass Lateinamerika eine der wichtigsten kulinarischen Bühnen unserer Zeit bleibt. Sie bildet Bewegung, Mut, Identität, soziale Verantwortung und unbändige Kreativität ab – und macht gleichzeitig deutlich, welche Häuser kurz davorstehen, in die internationale Spitze vorzurücken.
Lateinamerika kocht nicht nur.
Lateinamerika erzählt.
Mit Energie, Kultur und einer einzigartigen künstlerischen Kraft, die in der globalen Gastronomie ihresgleichen sucht.
Der Preis ist längst mehr als das Ergebnis einer Kalkulation. Er ist ein Signal. Für Haltung, für Anspruch, für Glaubwürdigkeit. Gäste lesen Preise wie eine stille Botschaft darüber, wofür ein Betrieb steht und wie konsequent er sein Qualitätsversprechen lebt. Heute zahlen Gäste nicht mehr für das Günstigste, sondern für das Stimmigste. Für ein Angebot, bei dem Preis, Produkt und Atmosphäre eine nachvollziehbare Einheit bilden.
Wien hat viele Bars. Aber nur wenige Orte, die wirklich eine eigene Welt erschaffen. Salon Paradise ist genau das: kein Nachtlokal, sondern ein Zustand. Eine schummrige Kellerbar, in der Gespräche tiefer werden, Drinks klarer schmecken und Musik nicht begleitet, sondern führt. Nach der Sommerpause kehrt Wiens ikonischste Underground-Bar im The Hoxton, Vienna am 22. November zurück – mit neuem Tempo, neuem Sound und einer geschärften Haltung. Die rebellische Seele bleibt, aber sie schlägt jetzt fokussierter.
„Das E-Food Buch“ von Matthias Schu ist keine leichte Kost – aber dafür eine extrem praxisrelevante. Es analysiert den Wandel im Lebensmitteleinzelhandel faktenbasiert und mit Blick auf strategische Chancen.
Besonders wertvoll sind die internationalen Best-Practice-Beispiele, die zeigen, wie digitale Food-Konzepte weltweit neu gedacht werden. Gleichzeitig bietet das Buch viele Tools und Impulse für die Umsetzung im eigenen Betrieb – ob Hofladen, Food-Retail oder Großhandel.
INFO:
Das E-Food Buch – Märkte, Player, Strategien
Autor: Prof. Dr. Matthias Schu
Verlag: Deutscher Fachverlag GmbH
420 Seiten, Broschur, 170 × 240 mm
ISBN: 978-3-86641-358-0
Preis: 42,00 €
Mit der Veröffentlichung der erweiterten Rangliste von Platz 51 bis 100 gibt Latin America’s 50 Best Restaurants einen jener Einblicke frei, die weltweit für Aufmerksamkeit sorgen. Denn kaum eine Region überzeugt aktuell so sehr mit Vielfalt, Energie und kulinarischer Innovationskraft wie Lateinamerika – ein Kontinent, auf dem Tradition und Modernität in faszinierenden Spannungsfeldern aufeinandertreffen.
Die diesjährige Liste umfasst 26 Städte und 13 neue Einträge. Sie erzählt von außergewöhnlichen Persönlichkeiten, frischen Konzepten, mutigen Ideen und kulinarischen Zentren, die ihre Rolle im globalen Gastrosystem weiter ausbauen.