
Mit der erstmaligen Vergabe des Champions of Change Award im Rahmen der Latin America’s 50 Best Restaurants 2025 rückt die Rolle von Gastronomie als Motor für sozialen Wandel in den Fokus. Ausgezeichnet wird die dominikanische Köchin Inés Páez Nin – Chef Tita, die mit ihrer Fundación IMA kulinarisches Erbe bewahrt und ganze Gemeinschaften stärkt.
Die Gastronomie ist heute weit mehr als Genuss und Fine Dining. Sie ist Plattform für Dialog, kulturelle Identität und gesellschaftliche Verantwortung. Genau hier setzt die Entscheidung der Latin America’s 50 Best Restaurants 2025 an: Zum ersten Mal in der Geschichte der Liste wurde der Champions of Change Award in Lateinamerika vergeben. Die Preisträgerin ist die dominikanische Spitzenköchin Inés Páez Nin, besser bekannt als Chef Tita.
Mit ihrer Non-Profit-Organisation Fundación IMA setzt sie sich dafür ein, dass Gastronomie zur treibenden Kraft für soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung wird. Besonders kleine Landwirte, Produzenten und ländliche Gemeinschaften profitieren von ihrer Arbeit. Ziel ist es, lokale Produkte zu fördern, das kulinarische Erbe der Dominikanischen Republik sichtbar zu machen und Perspektiven für nachfolgende Generationen zu schaffen.
Der Name der Stiftung – „IMA“ bedeutet Essen in der Sprache der indigenen Taíno – steht für das Selbstverständnis, Lebensmittel nicht nur als Nährstoff, sondern auch als Instrument der Stärkung und Ermächtigung zu begreifen. Neben Projekten für Ernährungssicherheit und Ausbildung widmet sich die Fundación IMA auch der Bewahrung traditioneller Kochtechniken, die als Teil des nationalen Erbes geschützt werden sollen.
Die Ehrung ist auch international ein starkes Signal: Gastronomie entwickelt sich zunehmend zu einem globalen Treiber für Nachhaltigkeit, Verantwortung und kulturelle Sichtbarkeit. William Drew, Director of Content bei den 50 Best, betont: „Wir sind unglaublich stolz, Chef Tita auszuzeichnen und ihre Arbeit zu unterstützen, die Gemeinschaften stärkt und das kulinarische Erbe der Dominikanischen Republik bewahrt.“ Chef Tita selbst bezeichnet die Auszeichnung als „herzliche Anerkennung für die Jahre der Hingabe und Liebe, die in die Wiederentdeckung und Weiterentwicklung der dominikanischen Küche geflossen sind“.
Der Champions of Change Award ist die erste von mehreren Auszeichnungen, die im Vorfeld der Preisverleihung am 2. Dezember 2025 in Antigua, Guatemala bekannt gegeben werden. Neben der Gala sind erneut #50BestTalks und Signature Sessions geplant, die die internationale Gastro-Elite und lokale Gastgeber zusammenbringen. Damit bestätigt die 50 Best-Initiative ihren Anspruch, nicht nur Rankings zu schaffen, sondern relevante Impulse für die Zukunft von Gastronomie und Hospitality zu setzen.
Man unterschätzt Aufläufe. Sie gelten oft als gemütlich, sättigend, ein bisschen altmodisch – dabei sind sie eigentlich kulinarische Erzählformen. Genau hier setzt Ilse Fischer an. Lasagne, Moussaka und Co.: Das Glück in Schichten ist kein weiteres „Lasagne-Buch“, sondern eine Sammlung kultureller Identitäten, geschichtet in Teig, Gemüse, Saucen und Erinnerungen.
Was dieses Buch von klassischen Rezeptsammlungen unterscheidet, ist sein Blick auf das Prinzip des Schichtens. Fischer zeigt: Ob italienische Vincisgrassi, griechisches Pastitsio, elsässischer Baeckeoffe oder savoyardische Tartiflette – überall in Europa werden Zutaten übereinandergelegt, miteinander verwoben, im Ofen zu etwas Größerem verbunden. Es geht um mehr als Technik. Es geht um Herkunft, Klima, Verfügbarkeit, Esskultur.
INFO:
Lasagne, Moussaka und Co. – Das Glück in Schichten
Autorin: Ilse Fischer
Illustrationen: Gudy Steinmill-Hommel
Verlag: Christian Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: November 2025
Umfang: 256 Seiten
Einband: Gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-9895101-6-6
Der Preis ist längst mehr als das Ergebnis einer Kalkulation. Er ist ein Signal. Für Haltung, für Anspruch, für Glaubwürdigkeit. Gäste lesen Preise wie eine stille Botschaft darüber, wofür ein Betrieb steht und wie konsequent er sein Qualitätsversprechen lebt. Heute zahlen Gäste nicht mehr für das Günstigste, sondern für das Stimmigste. Für ein Angebot, bei dem Preis, Produkt und Atmosphäre eine nachvollziehbare Einheit bilden.
Wien hat viele Bars. Aber nur wenige Orte, die wirklich eine eigene Welt erschaffen. Salon Paradise ist genau das: kein Nachtlokal, sondern ein Zustand. Eine schummrige Kellerbar, in der Gespräche tiefer werden, Drinks klarer schmecken und Musik nicht begleitet, sondern führt. Nach der Sommerpause kehrt Wiens ikonischste Underground-Bar im The Hoxton, Vienna am 22. November zurück – mit neuem Tempo, neuem Sound und einer geschärften Haltung. Die rebellische Seele bleibt, aber sie schlägt jetzt fokussierter.
Mit der erstmaligen Vergabe des Champions of Change Award im Rahmen der Latin America’s 50 Best Restaurants 2025 rückt die Rolle von Gastronomie als Motor für sozialen Wandel in den Fokus. Ausgezeichnet wird die dominikanische Köchin Inés Páez Nin – Chef Tita, die mit ihrer Fundación IMA kulinarisches Erbe bewahrt und ganze Gemeinschaften stärkt.