
„Tschuldigung“ oder „war nicht so gemeint“ – wirklich? Oder eher so, wie man sich heute oft entschuldigt: „Sorry, passt schon“. Oder das offizielle Politiker- und Manager-Statement: „falls Sie sich angegriffen gefühlt haben sollten, entschuldige ich mich in aller Form“.
Das klingt gerne einmal nach Absicherung: man entschuldigt sich für den Fall, dass der andere es so empfunden hat. Manche hören darin ein bisschen: „Ich weiß nicht, ob ich etwas falsch gemacht habe – aber wenn du’s so empfunden hast…“
Dabei wäre es so einfach. Eine brauchbare Entschuldigung besteht aus drei Elementen: erstens einem klaren Satz „Ich habe dich verletzt“ oder „Es tut mir leid“, zweitens einem Besitzanspruch „Das war mein Fehler“ oder „das wollte ich nicht“ und drittens vielleicht noch die Frage, die weh tut, weil sie ehrlich ist: „Was brauchst du jetzt?“
Natürlich ist ein Risiko vorhanden. Wer sich richtig entschuldigt, verliert kurz die Deutungshoheit. Man kann sich nicht gleichzeitig verbeugen und recht behalten. Genau darum sind Alibi-Entschuldigungen so beliebt: Sie beruhigen das Gegenüber, ohne die eigene Komfortzone zu verlassen.
Vielleicht zeigt sich Glaubwürdigkeit genau dort am stärksten: nicht in der Perfektion, sondern in der Bereitschaft, für das eigene Unperfektsein auch wirklich einzustehen.
Jamie Oliver zeigt, wie gesunde Ernährung nicht nach Verzicht, sondern nach Lebensfreude schmeckt. Mit 120 Rezepten, 50 praktischen Hacks und einem 2-Wochen-Kickstarter-Plan beweist das Buch, dass bewusster Genuss, Energie und Geschmack wunderbar zusammenpassen – unkompliziert, alltagstauglich und inspirierend.
INFO
Eat Yourself Healthy
Autor: Jamie Oliver
Übersetzung: Helmut Ertl
Verlag: DK Verlag
Umfang: 320 Seiten
ISBN: 978-3-8310-5230-1
Preis: € 32,00
Wenn sich im Stuttgarter Mercedes-Benz Museum mehr als 275 Sterneköchinnen und Sterneköche versammeln, entsteht mehr als eine Gala. Es entsteht ein Machtzentrum der Kulinarik – konzentriert, verdichtet, hochprofessionell. Die ahgz Sterne Awards 2026, verliehen im Rahmen der „Nacht der Sterne“, haben eindrucksvoll gezeigt, wie stark die Spitzengastronomie im deutschsprachigen Raum vernetzt ist – und wie sehr sie bereit ist, sich selbst zu reflektieren.
Was ist das? Technisch kaum notwendig, laut und entsprechend sozial höchst verdächtig und erlebt im Februar seinen zweiten Frühling bzw. Herbst? Genau – es ist der Laubbläser! Einst erfunden, um herbstliches Laub von den Strassen irgendwo hinzublasen, wo selbiges im besten Fall vielleicht weniger stört. Aktuell erlebt besagtes Gerät einen unerwarteten Weckruf aus dem Winterschlaf. Man braucht ihn um Konfetti nach dem Fasnachtsumzug zu verblasen. Das mag den Controller freuen, eine „sagenhaft teure“ Maschine in der halben Zeit amortisieren zu können. Die Nachbarn erquicken sich dessen wohl weniger.
„Tschuldigung“ oder „war nicht so gemeint“ – wirklich? Oder eher so, wie man sich heute oft entschuldigt: „Sorry, passt schon“. Oder das offizielle Politiker- und Manager-Statement: „falls Sie sich angegriffen gefühlt haben sollten, entschuldige ich mich in aller Form“.