
Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend – sie verändert die Gastronomie grundlegend. Die Gewinner:innen der Lieferando Awards 2024 zeigen: Restaurants mit nachhaltigen und veganen Konzepten gewinnen an Bedeutung. Doch was macht ein Restaurant wirklich nachhaltig? Und kann pflanzenbasierte Küche mit Klassikern wie Burger und Pizza mithalten?
Nachhaltigkeit in der Gastronomie bedeutet mehr als nur Bio-Zutaten – es geht um regionale Beschaffung, Müllvermeidung, Energieeffizienz und faire Geschäftspraktiken. Das als „Bestes nachhaltiges Restaurant“ ausgezeichnete Himalaya Masala ist ein Paradebeispiel dafür. Der Betrieb setzt konsequent auf lokale Lieferant:innen, um Transportwege und CO2-Emissionen zu reduzieren. Zudem verfolgt das Restaurant eine Zero-Waste-Philosophie, indem Lebensmittelabfälle vermieden, kompostiert oder recycelt werden. Auch nachhaltige Verpackungen aus biologisch abbaubaren Materialien gehören zum Konzept.
Besonders spannend: Himalaya Masala integriert zunehmend pflanzenbasierte Gerichte in seine Speisekarte – ein Zeichen dafür, dass Nachhaltigkeit und pflanzliche Ernährung oft Hand in Hand gehen.
Das Vevi wurde als „Bestes veganes Restaurant“ ausgezeichnet – ein klares Zeichen dafür, dass pflanzliche Ernährung nicht mehr nur eine Nische bedient, sondern immer mehr Konsument:innen überzeugt. Das vietnamesische Lokal setzt auf authentische, vollwertige Gerichte, die ohne tierische Produkte auskommen und trotzdem geschmacklich überzeugen.
Das Erfolgsgeheimnis von Vevi liegt in der Qualität und Vielfalt. Statt auf Ersatzprodukte setzt das Restaurant auf frische Zutaten und authentische Zubereitung, die traditionelle vietnamesische Aromen mit modernen Ansätzen kombiniert.
Fast Food-Klassiker wie Burger und Pizza dominieren nach wie vor den Liefermarkt. Doch die steigende Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen zeigt: Auch die großen Player passen sich an. Viele bekannte Burger-Ketten haben mittlerweile vegane Optionen im Sortiment – und oft sind diese nicht nur gesünder, sondern auch geschmacklich konkurrenzfähig.
Interessanterweise experimentieren auch traditionelle Pizzerien immer häufiger mit veganem Käse oder Belägen auf Pflanzenbasis. Der Markt für pflanzenbasierte Ernährung wächst rasant, und Restaurants, die sich frühzeitig anpassen, profitieren von der steigenden Nachfrage.
Die Erfolge von Himalaya Masala und Vevi zeigen: Die Gastronomie befindet sich in einem Wandel. Nachhaltigkeit und pflanzliche Ernährung sind längst keine Randerscheinungen mehr, sondern ein zentraler Bestandteil der Zukunft. Restaurants, die auf regionale Zutaten, Zero-Waste-Konzepte und pflanzenbasierte Gerichte setzen, haben einen entscheidenden Vorteil.
Verbraucher:innen werden immer bewusster in ihren Entscheidungen – und die Gastronomie reagiert darauf. Ob rein vegane Konzepte oder nachhaltige Adaptionen klassischer Gerichte: Die grüne Revolution auf unseren Tellern ist längst in vollem Gange. Die Zukunft der Gastronomie ist nachhaltig, pflanzenbasiert – und unglaublich lecker.
Was passiert, wenn traditionelle Schweizer Käsekunst auf pflanzliche Fermentation trifft? Es entsteht kein Ersatzprodukt, sondern eine neue Kategorie. New Roots bezeichnet sich selbst als „vegane Molkerei“ und produziert in Oberdiessbach handwerklich hergestellte Käsealternativen auf pflanzlicher Basis. Gegründet 2016 in Thun, gehört das Unternehmen zu den Pionieren der europäischen veganen Käsekultur und produziert heute wöchentlich rund 30.000 Käseprodukte. Besonders bemerkenswert: Die Herstellung erfolgt nach traditionellen Reifemethoden mit Fermentation, Reifekulturen und handwerklicher Sorgfalt statt texturierender Zusatzstoff-Architektur. Für Betriebe, die ihr veganes Angebot auf Fine-Dining-Niveau heben möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf folgende Produkte.
Ob gerettetes Qualitätsfleisch über Too Good To Go, pflanzliche Steaks von Planted oder Zero Waste BBQ laut Kotányi Grillstudie: Die Grillsaison 2026 steht für bewussten Genuss, neue Geschmackserlebnisse und smarte Möglichkeiten, beim Grillen Geld zu sparen.
Die meisten großen Weine werden zu früh geöffnet. Michael Kerschbaum dreht das Prinzip um und bringt mit dem Blaufränkisch „X“ 2015 einen Wein auf den Markt, der genau dann verfügbar ist, wenn er sein volles Potenzial erreicht hat. Ein seltenes Statement für Geduld, Herkunft und die wahre Größe des Blaufränkisch.
Das Weingut Kerschbaum setzt mit dem Blaufränkisch „X“ 2015 ein bewusstes Zeichen gegen die Schnelllebigkeit der Weinwelt. Zehn Jahre Reife, kompromisslose Selektion und eine klare Vision: einen Blaufränkisch genau dann zugänglich zu machen, wenn er sein volles Potenzial erreicht hat.
Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend – sie verändert die Gastronomie grundlegend. Die Gewinner:innen der Lieferando Awards 2024 zeigen: Restaurants mit nachhaltigen und veganen Konzepten gewinnen an Bedeutung. Doch was macht ein Restaurant wirklich nachhaltig? Und kann pflanzenbasierte Küche mit Klassikern wie Burger und Pizza mithalten?