In Zeiten, in denen Gastronom:innen und Hoteliers immer mehr selbst ihr Gemüse anbauen, kommt die Oldschool-Konservierung genau richtig. Fermentieren hat mehrere Vorteile: Die Lebensmittel werden auf natürliche Art konserviert, sie bedürfen für die Lagerung keinen Strom und die Aromen, die beim Fermentieren freigesetzt werden, sind außergewöhnlich. Und noch dazu ist der Vorgang sehr einfach und passt in jede Betriebsart ob A-la-carte-Restaurant oder Systemcaterer – der Einsatz von fermentierten Produkten ist in Qualität und Menge nicht begrenzt. Achtsamkeit ist beim Salz wichtig, das Basis jeder Fermentation ist – in körniger Form oder als Lake. Zuwenig fördert den Verderb, zu viel macht das Produkt schwer einsetzbar.
Das hierzulande berühmteste aller fermentierten Lebensmittel ist Sauerkraut. Aber auch Schokolade, Kefir, Kakao, Bier, Käse oder Sauerteigbrot entstehen durch Fermentation. Insbesondere in der asiatischen Küche sind viele fermentierte Lebensmittel zu finden. Wie der koreanische Klassiker Kimchi – scharf eingelegter Weißkohl. Oder Tempeh, das aus fermentierten Sojabohnen gewonnen wird und ein beliebter veganer Fleischersatz ist. Und auch Miso hat einen Fermentationsprozess durchlaufen, bevor es auf dem Teller landet.
Geeignet sind prinzipiell alle Gemüsesorten, besonders gut geht es aber mit Gemüse, das nicht zu weich sind, also etwa Kohl, Wurzelgemüse, Bohnen, Rote Bete, Kürbis oder Paprika.
Was passiert, wenn traditionelle Schweizer Käsekunst auf pflanzliche Fermentation trifft? Es entsteht kein Ersatzprodukt, sondern eine neue Kategorie. New Roots bezeichnet sich selbst als „vegane Molkerei“ und produziert in Oberdiessbach handwerklich hergestellte Käsealternativen auf pflanzlicher Basis. Gegründet 2016 in Thun, gehört das Unternehmen zu den Pionieren der europäischen veganen Käsekultur und produziert heute wöchentlich rund 30.000 Käseprodukte. Besonders bemerkenswert: Die Herstellung erfolgt nach traditionellen Reifemethoden mit Fermentation, Reifekulturen und handwerklicher Sorgfalt statt texturierender Zusatzstoff-Architektur. Für Betriebe, die ihr veganes Angebot auf Fine-Dining-Niveau heben möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf folgende Produkte.
Ob gerettetes Qualitätsfleisch über Too Good To Go, pflanzliche Steaks von Planted oder Zero Waste BBQ laut Kotányi Grillstudie: Die Grillsaison 2026 steht für bewussten Genuss, neue Geschmackserlebnisse und smarte Möglichkeiten, beim Grillen Geld zu sparen.
Die meisten großen Weine werden zu früh geöffnet. Michael Kerschbaum dreht das Prinzip um und bringt mit dem Blaufränkisch „X“ 2015 einen Wein auf den Markt, der genau dann verfügbar ist, wenn er sein volles Potenzial erreicht hat. Ein seltenes Statement für Geduld, Herkunft und die wahre Größe des Blaufränkisch.
Das Weingut Kerschbaum setzt mit dem Blaufränkisch „X“ 2015 ein bewusstes Zeichen gegen die Schnelllebigkeit der Weinwelt. Zehn Jahre Reife, kompromisslose Selektion und eine klare Vision: einen Blaufränkisch genau dann zugänglich zu machen, wenn er sein volles Potenzial erreicht hat.
In Zeiten, in denen Gastronom:innen und Hoteliers immer mehr selbst ihr Gemüse anbauen, kommt die Oldschool-Konservierung genau richtig. Fermentieren hat mehrere Vorteile: Die Lebensmittel werden auf natürliche Art konserviert, sie bedürfen für die Lagerung keinen Strom und die Aromen, die beim Fermentieren freigesetzt werden, sind außergewöhnlich. Und noch dazu ist der Vorgang sehr einfach und passt in jede Betriebsart ob A-la-carte-Restaurant oder Systemcaterer – der Einsatz von fermentierten Produkten ist in Qualität und Menge nicht begrenzt. Achtsamkeit ist beim Salz wichtig, das Basis jeder Fermentation ist – in körniger Form oder als Lake. Zuwenig fördert den Verderb, zu viel macht das Produkt schwer einsetzbar.