Laschenskyhof bei Salzburg

Wie ein Familienhotel Nachhaltigkeit, Wellness und moderne Gastfreundschaft verbindet
© Michael Huber, Huber Fotografie
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Alexandra Gorsche © Conny Leitgeb Photography
14. Juni 2026 | 
Alexandra Gorsche

Der Laschenskyhof bei Salzburg verbindet als familiengeführtes 4-Sterne-Superior-Wellnesshotel Nachhaltigkeit, regionale Küche und moderne Mitarbeiterkultur. Wie der Traditionsbetrieb Wellness, Gastfreundschaft und wirtschaftliche Stabilität erfolgreich vereint.

Gelebte Gastfreundschaft statt austauschbarer Hotelroutine

Der Laschenskyhof vor den Toren Salzburgs ist kein Haus, das Trends hinterherläuft, sondern eines, das sie aus Überzeugung filtert. Lydia und Martin Hauthaler führen den Familienbetrieb in sechster Generation mit einer klaren Haltung: Der Laschenskyhof soll ein Ort sein, an dem Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen ankommen können. Im Gespräch wird schnell deutlich: Hier geht es nicht um Inszenierung, sondern um Echtheit. „Gastfreundschaft bedeutet für uns, dass man gesehen wird, nicht nur bedient“, sagt Martin Hauthaler. Genau darin liegt der Unterschied zwischen Service und echter Gastgeberkultur.

Vom Wirtshaus zum Resort, ohne die Identität zu verlieren

Der Laschenskyhof war lange ein klassisches Wirtshaus mit starker regionaler Verankerung. Diese Rolle hat er bis heute behalten: als Treffpunkt für Einheimische, als Ort für Sonntagsessen, Feiern und Alltagsgenuss. Gleichzeitig wurde das Haus gezielt weiterentwickelt. Heute verbindet der Betrieb Restaurant, 4-Sterne-Superior-Hotel und großzügige Wellnesslandschaft mit klarer Zonierung: Bereiche für Erholung, für Kulinarik, für Wellness, für Familien und für Adults Only (ab 14 Jahren). „Wir wollten bewusst unterschiedliche Zonen schaffen, damit jeder Gast das findet, was er sucht“, erklärt Lydia Hauthaler.

Das Ergebnis: 250 Sitzplätze im Restaurant, Zimmer von 20 bis 60 m², Suiten mit freistehender Badewanne, Suiten mit Panoramasauna, ein Premium Spa mit Saunameistern, Massagen, Kosmetik und Ruhebereichen. Gerade diese Kombination macht den Laschenskyhof wirtschaftlich stabil: Restaurantgäste, Wellnessgäste, Urlauber, Businessreisende und Familien – mehrere Zielgruppen greifen hier ineinander.

Nachhaltigkeit, die funktioniert

Nachhaltigkeit ist im Laschenskyhof kein Marketinglabel, sondern Infrastruktur. Biogasheizung, Photovoltaik, Hackschnitzelheizung, Solarkollektoren: energetisch ist der Betrieb weitgehend unabhängig aufgestellt. Gleichzeitig wird in der Küche konsequent regional eingekauft.

Nachhaltigkeit beginnt bei uns bei der Energie und hört bei den Lebensmitteln nicht auf“, so Martin Hauthaler. Regionale Produzenten, kurze Wege, saisonale Produkte, das reduziert nicht nur den CO₂-Fußabdruck, sondern stärkt auch die lokale Wertschöpfung.

Flexibilität als neue Kernkompetenz

Ob vegetarisch, vegan oder spezielle Ernährungsweisen, der Laschenskyhof reagiert darauf nicht widerwillig, sondern strukturiert. „Ein großes Haus ist nicht automatisch weniger flexibel, man muss nur die Prozesse richtig bauen“, erklärt Lydia Hauthaler. Mehrere vegane Gerichte auf der Karte, klare Abläufe in Küche und Service, Schulung der Mitarbeiter, so bleibt auch ein Betrieb dieser Größe anpassungsfähig.

Warum Mitarbeiter heute der wahre Luxus sind

Ein zentraler Punkt im Gespräch ist das Thema Arbeitgeberattraktivität. Der Laschenskyhof investiert bewusst in Ausbildung, Kommunikation und Arbeitskultur. „Wenn du willst, dass junge Menschen bleiben, musst du sie ernst nehmen“, sagt Martin Hauthaler. Der Betrieb nutzt moderne Ausbildungsmodelle, arbeitet mit Video- und Lernformaten und gibt Lehrlingen Raum, sich einzubringen. Das Ziel ist klar: Die Gastronomie soll nicht als Notlösung gesehen werden, sondern als wertvoller Beruf mit Zukunft.

Warum Auslandserfahrung heute wichtiger ist denn je

Eine sehr persönliche Aussage von Martin Hauthaler macht das deutlich: „Das Einzige, was ich in meinem Leben bereue, ist, dass ich nie im Ausland war.“ Gerade jungen Menschen rät er deshalb, vor der Übernahme eines Familienbetriebs hinauszugehen und andere Küchen, andere Kulturen, andere Systeme kennenzulernen. „Man kommt mit einem ganz anderen Blick zurück und das stärkt am Ende auch den eigenen Betrieb.“

Der Laschenskyhof als Gegenentwurf zur Negativschlagzeile

Während über die Branche oft nur dann berichtet wird, wenn es Probleme gibt, zeigt der Laschenskyhof ein anderes Bild: Ein Betrieb, der wirtschaftlich erfolgreich ist, Mitarbeiter hält, Gäste begeistert und dabei menschlich bleibt. „In jeder Branche muss man hart arbeiten“, sagt Hauthaler. „Aber genau darin liegt auch die Würde unseres Berufs.“

Faktenbox – Hotel Laschenskyhof

Name: Hotel-Restaurant Laschenskyhof
Kategorie: 4-Sterne-Superior-Familienhotel
Lage: Vor den Toren der Stadt Salzburg, am Fuß des Untersbergs
Gastgeber: Lydia & Martin Hauthaler (6. Generation)
Zimmer & Suiten: 20–60 m², von klassischen Doppelzimmern bis zu Suiten mit freistehender Badewanne
Restaurant: 250 Sitzplätze, traditionelle Stuben, Wintergarten, großer Gastgarten

Wellness & Spa:

  • Premium LaschenskySpa (ab 14 Jahren)
  • Finnische Sauna, Zirben-Biosauna, Dampfbad, Salzruheraum, Naturbadeteich, Solebecken, Ruhezonen, Saunameister, Massagen & Kosmetik

Familienangebote: Innen- & Außenpool, Spielplatz, Kindergerichte
Nachhaltigkeit: Biogasheizung, Photovoltaik, Solarkollektoren, regionale Lieferanten
Besonderheit: Kombination aus Wirtshauskultur, Wellnesshotel und familiengeführtem Traditionsbetrieb

Copyright zu den verwendeten Beitragsbildern:
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